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Xentara, ein in München ansässiges Softwareunternehmen, das den Fortschritt in der softwaredefinierten Fertigung mit seinen Produkten vorantreibt, veranstaltet am 1. Juli 2026 in München zum zweiten mal den Connection Day. Die Veranstaltung bringt Branchenführer, Analysten und Technologieexperten zusammen, um den Aufstieg von Physical AI und die Transformation industrieller Systeme zu diskutieren. Sie betrachtet, was diesen Wandel antreibt, warum er sich beschleunigt und wie Unternehmen angesichts des zunehmenden Innovationstempos wettbewerbsfähig bleiben können.

„Wir befinden uns an einem Wendepunkt, an dem KI nicht mehr nur analytisch, sondern operativ eingesetzt wird“, sagt Michael Schwarz, CEO und Mitbegründer von Xentara. „Der Wandel hin zur softwaredefinierten Fertigung vollzieht sich branchenübergreifend, und Unternehmen müssen überdenken, wie sie ihre Produktionssysteme gestalten, betreiben und skalieren. Beim Connection Day geht es darum, die Menschen zusammenzubringen, die diesen Wandel aktiv gestalten, und ich möchte die gesamte Branche persönlich einladen, an der Veranstaltung und der Diskussion teilzunehmen.“
Das Programm des Xentara Connection Day bringt hochkarätige Branchenexperten zusammen in einer Mischung aus Vorträgen, Podiumsdiskussionen, praktischen Kundenbeispielen, Live-Demonstrationen und einer Tabletop-Ausstellung. Den Auftakt bildet eine Keynote von Patrick Ruthardt, Principal bei Roland Berger und ehemaliger Mercedes-Benz-Manager, der anhand seiner Erfahrungen mit groß angelegten industriellen Transformationen darlegen wird, warum „Physical AI“ eine softwaredefinierte Fertigung erfordert. Andreas Geiss, Senior Executive Advisor und ehemalige Führungskraft bei Aleph Alpha und Siemens, wird auf den wachsenden Druck eingehen, unter dem die europäische Industrie steht, um in einem Umfeld, das von raschen Innovationszyklen und globalem Wettbewerb geprägt ist, wettbewerbsfähig zu bleiben.
Aus Marktsicht wird Anna Ahrens, Principal Analyst bei Omdia, darlegen, wie Erkenntnisse aus dem Bereich softwaredefinierter Fahrzeuge auf die industrielle Automatisierung übertragen werden können, und dabei die Parallelen zwischen Branchen hervorheben, die sich auf softwarezentrierte Architekturen zubewegen.
Neben diesen strategischen Perspektiven steht auch die praktische Umsetzung im Fokus der Veranstaltung. Jürgen Pfeifer von WAGO wird die Rolle von Edge-KI in der industriellen Steuerung erörtern, wobei Echtzeitverarbeitung mit lokaler Inferenz kombiniert wird, während Kristina Krebs, Mitbegründerin von Prognostica, eine Fallstudie vorstellt, die zeigt, wie KI bereits in optische Sortiersysteme integriert wird, um die Qualitätskontrolle in der Lebensmittelproduktion zu verbessern. Dieser praktische Fokus wird durch einen Kundenbericht von Armin Grozinger, CEO von Benthor Automation, untermauert, der Einblicke aus erster Hand darüber bietet, wie diese Konzepte in einem industriellen Umfeld angewendet werden.
Ergänzt wird das Programm durch Beiträge von weiteren Technologie- und Plattformanbietern, darunter Dr. Johannes Riesterer von Studio Fluffy und Robert J. Schiermeier von ValueMiner, die beleuchten werden, wie Software-Ökosysteme, Daten und wissenschaftliches Rechnen neue Ansätze für die industrielle Optimierung ermöglichen.

Neben den Konferenzsitzungen bietet die Veranstaltung eine Tabletop-Ausstellung mit Demos und Informationen von Unternehmen wie Advantech, Benthor, COLIGO (BE.Services), Hilscher, Prognostica, Studio Fluffy, Tronic One, ValueMiner, WAGO und natürlich Xentara, die den Teilnehmern einen direkten Einblick in aktuelle Entwicklungen im Bereich der industriellen KI und Automatisierung bieten.
Der Connection Day steht allen Akteuren aus den Bereichen Fertigung, Software und Robotik offen und ist als Plattform für den Austausch konzipiert, die unterschiedliche Perspektiven zusammenbringt – gerade in einer Zeit, in der die Grenzen zwischen den Branchen zunehmend verschwimmen. Auch Branchenverbände wie die Open Industry 4.0 Alliance und Bayern Innovativ / Bavarian Chips Alliance sind Partner der Veranstaltung, was das wachsende branchenübergreifende Interesse an softwaredefinierten und KI-gesteuerten Fertigungstechnologien widerspiegelt.
Die Veranstaltung findet am 1. Juli 2026 von 10:00 bis 16:00 Uhr in München statt, gefolgt von einer informellen Networking-Runde. Die Teilnahme ist kostenlos, die Anmeldung ist unter https://go.xentara.io/cd26-ticket möglich. Das vollständige Programm finden Sie unter https://xentara.io/connect26.
Über Xentara (embedded ocean GmbH) Xentara, entwickelt vom Münchner Softwareunternehmen embedded ocean GmbH, wurde dafür erschaffen, die industrielle Transformation voranzutreiben, indem es den Übergang zu einer softwaredefinierten Fertigung ermöglicht. Durch die Entkopplung von Software und Hardware schafft die Plattform flexiblere, skalierbare Industriesysteme, die bereit sind, KI, Robotik und Steuerung in reale Anwendungen zu integrieren. Das Ergebnis ist eine offene, echtzeitfähige Edge-Plattform, die nicht durch Legacy-Technologien eingeschränkt wird und die Entwicklung und Bereitstellung leistungsstarker industrieller Anwendungen unterstützt. Während sich die Industrie in Richtung anpassungsfähigerer, softwaregesteuerter Abläufe und der Einführung von Physical AI bewegt, bietet Xentara eine Grundlage für die Modernisierung von Produktionssystemen und die Vernetzung bisher isolierter Technologien.
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