Industrie-Lexikon

Universaldrehmaschine

Die Universaldrehmaschine stellt heute keinen bestimmten Typen mehr dar, sondern weist auf einen Anwendungsbereich hin. Es sind entweder mechanisch automatisierte Maschinen wie Leit- und Zugspindeldrehmaschinen mit Zusatzeinrichtungen oder numerisch gesteuerte Universaldrehmaschinen.

Sind auf dem Schlitten mehrere Werkzeuge in einer drehbaren Vorrichtung, dem Werkzeugrevolver angebracht, bezeichnet man die Maschine als Revolverdrehmaschine. Der Revolver-Werkzeugschlitten besteht aus Bettschlitten, Planschlitten und Revolverkopf. Bei den Revolverköpfen unterscheidet man, je nach Orientierung der Werkzeugachse, Stern- oder Scheibenrevolver mit senkrechter Achse und Trommelrevolver mit waagerechter Achse.

In der Serienfertigung haben die numerisch gesteuerten Maschinen die manuell bedienten Drehmaschinen abgel√∂st. In der Gro√üserienfertigung sind dar√ľber hinaus immer noch mechanisch programmgesteuerte Maschinen als Einspindel-Drehautomaten in Betrieb.

Bei der Nachformdrehmaschine (oder Kopierdrehmaschine) wird eine zwei- oder dreidimensionale Kontur mechanisch abgetastet und auf die Vorschubbewegung des Werkzeugs √ľbertragen. Die √úbertragung der Kontur erfolgt entweder direkt mechanisch an einem Prototyp, √ľber eine Leitkurve bzw. Leitlineal oder √ľber kraftverst√§rkende Systeme, wobei die Kontur √ľber einen Kopierf√ľhler abgetastet und hydraulisch oder elektrisch √ľber ein Servosystem an das Werkzeug weitergegeben wird. Da numerisch gesteuerte Maschinen diese Aufgaben gleich oder besser erf√ľllen, ist auch dieser Maschinentyp weitgehend verschwunden.

Die CNC-Drehmaschine vereinigt die Vorteile aller Universaldrehmaschinen. Sie verf√ľgt oft √ľber eine zus√§tzliche Hilfsachse, die im Allgemeinen als Drehachse der Arbeitsspindel zugeordnet ist. Jede Vorschubachse verf√ľgt √ľber einen eigenen Motor und ein Wegmesssystem. Der Werkzeugschlitten kann einen drehbaren Werkzeugrevolver aufnehmen und ist von L√ľnette und Reitstock getrennt gef√ľhrt, um unabh√§ngig von ihnen zu verfahren. Das Maschinenbett ist meist seitlich um ca. 30 ¬į geneigt, um eine bessere Sp√§neabfuhr zu erm√∂glichen. Nur der Aufwand der Arbeitsvorbereitung sowie die Kosten bei Einzelanfertigungen einfacher Teile liegen teilweise h√∂her als bei den mechanischen gesteuerten Alternativen.

Quelle: Wikipedia

 

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