Produkt-News

MPDV Mikrolab GmbH
Industrie 4.0 braucht offene Systeme. Moderne Service-Schnittstelle f√ľr MES.

Um die von Industrie 4.0 geforderte Interoperabilit√§t zu realisieren, m√ľssen alle beteiligten Systeme √ľber Schnittstellen kommunizieren, die einen umfassenden und performanten Datenaustausch gew√§hrleisten. Beim Manufacturing Execution System (MES) HYDRA von MPDV erm√∂glicht ein modernes Service Interface auf Basis von REST die einfache und flexible Anbindung beliebiger IT-Systeme.

Nicht selten wird behauptet, heutige MES seien in sich geschlossene Systeme, deren M√∂glichkeiten zur Interaktion mit anderen IT-Anwendungen stark eingeschr√§nkt sind – das Gegenteil ist beim MES HYDRA der Fall. Ein explorativ selbstbeschreibendes API (Application Programming Interface), das auf den Prinzipien von REST (Representational State Transfer) basiert, gibt jedem Anwender die M√∂glichkeit, HYDRA-Services √ľber aktuelle Standards wie beispielsweise das http-Protokoll aufzurufen. Auf diese Weise k√∂nnen Softwaresysteme aller Art direkt angekoppelt und nat√ľrlich auch eigenentwickelte Software Clients f√ľr HYDRA genutzt werden. Die damit erzielbare Interoperabilit√§t ist ganz im Sinne von Industrie 4.0.

Selbstverst√§ndlich greifen auch beim Aufruf von Services √ľber die Schnittstelle die bew√§hrten Sicher- heitsmechanismen in HYDRA wie z.B. das √úberwachen von Berechtigungen und Verantwortungsbereichen sowie das Pr√ľfen von Plausibilit√§ten und Datenkonsistenz. Zudem ist eine verschl√ľsselte Kommunikation √ľber https m√∂glich und je nach IT-Umgebung auch ratsam.

MPDV - REST-Schnittstelle
Modernes Service Interface auf Basis von REST ermöglicht HYDRA die notwendige Interoperabilität

Optimale Entwicklungsunterst√ľtzung
Das f√ľr Software-Entwickler Positive ist, dass die REST-Technologie deutlich komfortabler zu bedienen ist als bisher verf√ľgbare Schnittstellen auf Basis von SOAP (Simple Object Access Protocol).

Anwender, die die REST-Schnittstelle nutzen wollen, bekommen neben einfachen Quellcode-Beispielen auch eine intuitive Service-Tester-Applikation mitgeliefert, die das Entwickeln und Testen von Service-Aufrufen enorm erleichtert. Die Kommunikation √ľber die Schnittstelle erfolgt wahlweise per http- oder https-Protokoll bei Nutzung des g√§ngigen JSON-Formats (JavaScript Object Notation) zur Daten√ľbertragung. Damit ist der Anwender nahezu frei in der Wahl seiner Entwicklungsumgebung. Beispielsweise unterst√ľtzen .NET/C#, Java, Javascript oder VisualBasic die Verwendung von http(s) und JSON.

In Summe ist die seit kurzem verf√ľgbare REST-Schnittstelle ein wichtiger Baustein f√ľr den Einsatz des MES HYDRA im Umfeld von Industrie 4.0.

MPDV - REST-Schnittstelle ServiceTester
Intuitive zu bedienende Service-Tester-Applikation zum komfortablen Entwickeln und Testen von Service-Aufrufen


MPDV im Interview
Im Gespräch mit der Redaktion erläutert Markus Diesner, Product Marketing Manager bei MPDV, Nutzen und Einsatzgebiete der neuen Service-Schnittstelle.

Warum hat sich MPDV bei der Service-Schnittstelle f√ľr das REST-Prinzip entschieden?
REST ist ein weit verbreitetes Programmierparadigma, das man nicht nur im Fertigungsumfeld sondern auch in anderen IT-Systemen findet. Industrie 4.0 bedeutet ja auch das Zusammenwachsen von Fertigung und IT. Daher ist es nur logisch, ein in der IT weit verbreitetes Prinzip auch f√ľr fertigungsnahe Anwendungen zu verwenden. Schlie√ülich werden die Daten aus dem Shopfloor in immer mehr IT-Systemen genutzt – bis hin zum ERP.

ERP ist ein gutes Stichwort. Zwischen ERP und MES gibt es doch auch eine Schnittstelle. Eignet sich REST bzw. das neue Service Interface auch daf√ľr?
Im Prinzip ja. Mit dem neuen Service Interface k√∂nnen System aller Art an unser MES angebunden werden. Allerdings bieten viel ERP-System bereits Schnittstellen an. Der Aufwand, diese zu umgehen und auf Basis von REST neu zu entwickeln, macht nur dann Sinn, wenn eine gew√ľnschte Funktionalit√§t anders nicht abgebildet werden kann. Das neue Service Interface dient in erster Linie dazu, eigene Client-Anwendungen f√ľr HYDRA zu entwickeln oder Subsysteme im Shopfloor anzubinden.

Aber es gibt doch schon unterschiedliche Clientanwendungen f√ľr das MES HYDRA. Warum braucht es dann noch weitere?
Die von MPDV angebotenen Client-Anwendungen f√ľr den B√ľroarbeitsplatz, f√ľr den Shopfloor und f√ľr mobile Ger√§te bieten dem Anwender bereits ein breites Feld an Funktionen. Allerdings wollen immer mehr Unternehmen individuelle Funktionen und Auswertungen, die meist nicht geeignet sind, um daraus ein Standardprodukt zu machen. Nun k√∂nnte MPDV eine vorhanden Client-Anwendung via Customizing entsprechend der Kundenanforderungen anpassen – oder der Kunde macht das selbst – aber das ist oft nicht Ziel des Kunden. Vielmehr wollen Fertigungsunternehmen immer h√§ufiger eigene Anwendungen zur Dateneingabe oder zur Auswertung und Analyse der Daten zu entwickeln. Vielleicht hat der Kunde auch schon eine eigene solche Anwendung und m√∂chte damit nun auch auf HYDRA zugreifen. Genau hier setzt die Service-Schnittstelle an. Beispielsweise k√∂nnen die Werker im Shopfloor mit der gewohnten Bedienoberfl√§che weiterarbeiten, auch wenn das System im Hintergrund gewechselt hat.

MPDV - Markus Diesner
Markus Diesner, Product Marketing Manager bei MPDV

Was genau kann man denn mit dem Service Interface machen?
Prinzipiell kann man damit s√§mtliche verf√ľgbare HYDRA-Funktionen aufrufen. Das f√§ngt bei einer einfachen Datenabfrage an, geht √ľber das Anlegen neuer Daten bis hin zu komplexen Auswertungen. Die von MPDV angebotenen Client-Anwendungen basieren ebenfalls auf diesem Service-Interface. Der Service-Aufruf selbst ist denkbar einfach – er erfolgt √ľber http oder https. Im einfachsten Fall k√∂nnte man so einen Service auch √ľber einen ganz normalen Webbrowser aufrufen. Als R√ľckmeldung bekommt man eine Datenstruktur im JSON-Format. Damit kann jeder Entwickler etwas anfangen. Zudem kann der Entwickler mit dem genannten Service-Tester ausprobieren, welche Auswirkungen ein Service-Aufruf hat, ohne daf√ľr auch nur eine Zeile Quellcode zu entwickeln. Ganz im Gegenteil: Der Service-Tester unterst√ľtzt den Entwickler sogar bei der Quellcode-Generierung.

Sie sagten zuvor, dass auch Subsysteme im Shopfloor angebunden werden können. Was genau meinen Sie damit?
Ganz einfach: Viele Maschinen und Anlagen bringen eigene Software-Anwendungen mit, die Daten erfassen und anzeigen. Über das Service Interface können diese Anwendungen auch mit HYDRA kommunizieren, Daten einspeisen und auch Daten anfordern Рoder sogar die Maschinensteuerung (SPS) selbst. Damit ist eine vollständige Integration von Anwendungen aller Art mit dem MES HYDRA möglich. Auch eine Kopplung zwischen MES und Laborinformationssystemen oder der Lagerverwaltung ist denkbar. Die bisher oftmals angeprangerten Systemgrenzen eines MES sind damit hinfällig.

Eine letzte Frage: Wer wird Ihrer Meinung nach das neue Service Interface nutzen?
Ich denke, dass sowohl HYDRA-Anwenderunternehmen mit eigenen IT-Ressourcen als auch Anbieter von Maschinen und Anlage die Schnittstelle nutzen werden. Erstere, um damit die Integration eigener Anwendungen zu realisieren und letztere, um ihr Equipment besser an das MES anzubinden und es damit dem Anwender einfacher zu machen. Au√üerdem werden auch Anbieter von IT-Systemen und Systemintegratoren vom Service Interface profitieren, da damit Anwendungen aller Art einfacher an HYDRA angekoppelt werden k√∂nnen. Diese Vernetzung ist ganz im Sinne von Industrie 4.0 und er√∂ffnet neue M√∂glichkeiten auf dem Weg zur "Smart Factory“.

Vielen Dank f√ľr das Gespr√§ch.


MPDV Рdie MES-Experten. Effizienter Produzieren mit MES-Lösungen.
MPDV mit Hauptsitz in Mosbach ist der Marktf√ľhrer f√ľr IT-L√∂sungen in der Fertigung. Mit mehr als 40 Jahren Projekterfahrung im Produktionsumfeld verf√ľgt MPDV √ľber umfangreiches Fachwissen und unterst√ľtzt Unternehmen jeder Gr√∂√üe auf ihrem Weg zur Smart Factory. Produkte wie das Manufacturing Execution System (MES) HYDRA von MPDV oder die Manufacturing Integration Platform (MIP) erm√∂glichen es Fertigungsunternehmen, ihre Produktionsprozesse effizienter zu gestalten und dem Wettbewerb so einen Schritt voraus zu sein. In Echtzeit lassen sich mit den Systemen fertigungsnahe Daten entlang der gesamten Wertsch√∂pfungskette erfassen und auswerten. Verz√∂gert sich der Produktionsprozess, erkennen Mitarbeiter das sofort und k√∂nnen gezielt Ma√ünahmen einleiten. T√§glich nutzen weltweit mehr als 800.000 Menschen in √ľber 1.250 Fertigungsunternehmen die innovativen Softwarel√∂sungen von MPDV. Dazu z√§hlen namhafte Unternehmen aller Branchen. MPDV besch√§ftigt rund 420 Mitarbeiter an elf Standorten in Deutschland, China, Malaysia, der Schweiz, Singapur und den USA. Weitere Informationen unter www.mpdv.com .

Die MPDV Schweiz AG (www.mpdv.ch) wurde 1997 in Winterthur als Tochtergesellschaft der MPDV Mikrolab GmbH (www.mpdv.com) gegr√ľndet.

MPDV - Firmenzentrale
Firmenzentrale der MPDV Mikrolab GmbH in Mosbach / Deutschland

Um die weitere Verbreitung von MES international zu fördern, engagiert sich MPDV stark in den richtungswei- senden Fach-Verbänden, Instituten und Organisationen, wie z.B. VDI, VDMA, MESA und dem MES-D.A.CH.

Die MES-L√∂sungen von MPDV schaffen die notwendige Transparenz im Fertigungsunternehmen, machen die Produktion effizienter und steigern die Produktivit√§t. Daf√ľr werden Daten aus der Produktion, aber auch aus den Bereichen Qualit√§t und Personal erfasst, ausgewertet und quasi in Echtzeit angezeigt. So k√∂nnen die verantwortlichen Mitarbeiter im Produktionsalltag rasch auf St√∂rungen reagieren und Potenziale f√ľr die langfristige Steigerung der Wirtschaftlichkeit finden.

F√ľr jeden Einsatzzweck und Anwender bietet MPDV die richtige MES-L√∂sung (gem√§√ü VDI 5600) an: Ob als eigenst√§ndiges System (HYDRA-MES) oder als Kennzahlensystem (MES-Cockpit).

MPDV entwickelt heute schon praxisnahe Konzepte f√ľr das MES der Zukunft. MES 4.0 (www.mes40.de) gibt Antworten auf zentrale Fragen aus Industrie 4.0 (in der Schweiz auch ‚ÄěIndustrie 2025“ genannt). MPDV konkretisiert das Zukunftskonzept MES 4.0 sukzessive und bietet bereits eine Vielzahl praxistauglicher L√∂sungsans√§tze.

MPDV - LogoMPDV Schweiz AG
Die MES-Experten!
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8500 Frauenfeld

Tel. +41 (52) 728 39 00
Fax +41 (52) 728 39 09

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Ansprechpartner
Herr Christian W√ľster


Adresse Deutschland:
MPDV Mikrolab GmbH

Römerring 1
D-74821 Mosbach

Tel. +49 (62 61) 92 090
Fax +49 (62 61) 18 139

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