Produkte-Nachricht

igus® Schweiz GmbH
Gewicht senken – Vorsprung steigern. Gedrucktes Bauteil erm├Âglicht neue Positionierung des Fahrwerksstabilisators in Formula Student-Rennwagen

Die Teams der Rennserie ÔÇ×Formula Student“ versuchen jede Saison aufs Neue sich durch Neukonstruktionen und Optimierungen an ihrem Fahrzeug Vorteile gegen├╝ber den Wettbewerbern zu verschaffen. Mit dem Versuch bei ihrem Rennwagen das Fahrwerk erstmalig durch die leere Motorhaube zu f├╝hren, stand das Studenten-Team der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden vor der Frage, wie der Stab des Fahrwerksstabilisators befestigt werden k├Ânnte. Um den Arbeitsaufwand und das Gewicht des Rennwagens so gering wie m├Âglich zu halten und gleichzeitig die n├Âtigen Toleranzen zu gew├Ąhrleisten, entschieden sich die Studenten f├╝r eine L├Âsung aus dem 3D-Drucker. Das passende abriebfeste Filament f├╝r eine schmier- und wartungsfreie Bewegung kam dabei von dem motion plastics-Spezialisten igus.

igus - Formula Student Bild 1
Der Rennwagen des Formula Student Teams Running Snail der OTH Amberg-Weiden f├╝r die Saison 2015

Die Formula Student ist ein Konstruktionswettbewerb f├╝r Studenten, bei dem sich zum einen Teams aus der ganzen Welt mit selbstkonstruierten Fahrzeuge in Rennen untereinander messen; zum anderen geht es f├╝r die Teilnehmer darum, sich neben dem theoretischen Studium bereits vor dem Start ins Berufsleben praktisch mit technischen Problemstellungen auseinander zu setzen. F├╝r die Studenten bietet sich also die Chance, intensive Erfahrungen in Konstruktion und Fertigung, Teamwork, Zeit- und Projektmanagement sowie den wirtschaftlichen Aspekten des Automobilbaus zu sammeln und so ihre fachlichen Qualifikationen zu steigern.

Bessere Chancen durch Gewichtsreduzierung
Neben diesen Aspekten sehen die Teilnehmer des Rennteams ÔÇ×Running Snail“ der OTH Amberg-Weiden den eigentlichen Geist der Formula Student jedoch in der Kreativit├Ąt bei der Suche nach neuen L├Âsungen. ÔÇ×Da man sich von Saison zu Saison weiterentwickeln muss, steht man h├Ąufig vor der Frage wie sich beispielsweise das Gewicht als wichtigster Faktor weiter reduzieren und die Leistung des Wagens gleichzeitig steigern l├Ąsst“, so Thomas Faltermeier, technischer Leiter des Teams in der Saison 2015. Diese mit vielen Tests verbundene ÔÇ×T├╝ftelei“ stellt f├╝r ihn den spannendsten Teil des Wettbewerbs dar.

igus - Formula Student Bild 2
Gemeinsam entwickelten sie die neue Konstruktion des Fahrwerksstabilisators. Von links nach rechts: David B├╝rner, Philipp Hagn, Rudolf Buchner, Dominik Neuhardt, Thomas  Faltermeier

Gerade bei solchen Projekten versucht der motion plastics-Spezialist igus aus K├Âln mit seinem Know-How und durch die Bereitstellung von kostenfreien Mustern zu unterst├╝tzen. Mit dem so genannten ÔÇÜyoung engineers support‘ (kurz ÔÇÜyes‘) stellt igus Sch├╝lern und Studenten sowie Lehrern, Dozenten oder Professoren sowohl kostenlose Muster seiner Produkte als auch individuell auf ihre Bed├╝rfnisse zugeschnittenes Anschauungs- und Infomaterial zur Verf├╝gung.

Immer neue Anwendungen dank regelm├Ą├čigem Austausch
Den ersten Kontakt zu igus hatte das Team Running Snail bereits in der Saison 2011/2012. ÔÇ×Die regelm├Ą├čigen Treffen zur Neuheitenpr├Ąsentation standen im Zeichen, durch neue Produkte Gewicht zu sparen und Wartungsaufwand zu reduzieren“, erkl├Ąrt Faltermeier. So wurden in den letzten Jahren bereits zahlreiche Anwendungen mit gewichtssparenden und schmiermittelfreien iglidur Gleitlagern und igubal Gelenklagern, beispielsweise in den Stabilisatoren vorne und hinten, gel├Âst. Seit 2013 befindet sich au├čerdem eine drylin Lineareinheit zur Verstellung der Pedalerie im Rennwagen (Bild 5).

igus - Formula Student Bild 3


F├╝r die Saison 2015 konzentrierten sich die Studenten auf das Fahrwerk. Dieses wurde erstmalig so weit oben verbaut, dass der Stab des Fahrwerksstabilisators durch die leere Haube gef├╝hrt werden und eine Kraft von 1000 Newton aushalten muss. Dementsprechend suchte das Team nach einer L├Âsung daf├╝r, den f├╝r das Auspendeln beider Achsen verantwortlichen Stab anzubringen. Erste ├ťberlegungen f├╝hrten hierbei zu einer verschwei├čten L├Âsung, die jedoch aufgrund des zus├Ątzlichen Gewichts, des zeitintensiven Arbeitsaufwands und der fehlenden Toleranzen aufgrund des Schwei├čverzugs schnell wieder verworfen wurde. Auf die passende L├Âsung kamen die Studenten durch den letzten Termin mit igus. So erinnerten sich die Studenten an das damals neu vorgestellte iglidur Tribo-Filament I170-PF, welches von Beginn an begeisterte; die passende Anwendung fehlte jedoch bisher. Gerade die Freiheit in der Konstruktion von Einzelteilen oder Prototypen will igus n├Ąmlich mit seinem 2014 vorgestellten Filament f├╝r den 3D-Druck erleichtern. Als Ergebnis unz├Ąhliger Tests im hauseigenen 2.750 Quadratmeter gro├čen Testlabor bietet der K├Âlner Kunststoffspezialist mit dem weltweit ersten Tribo-Filament einen 50-mal abriebfesteren Werkstoff im Vergleich zu herk├Âmmlichen 3D-Druckmaterialien. Die ersten Muster durfte das Team dann im hochschuleigenen Werkzeugmaschinenlabor unter der Leitung von Professor Wolfgang Bl├Âchl drucken und konnte so mit den passenden CAD-Daten den Arbeitsaufwand minimieren. Nach diversen Versuchen, anschlie├čendem Nachbearbeiten f├╝r eine gleichm├Ą├čige Oberfl├Ąche und der Verklebung am Auto bestanden jedoch zun├Ąchsteinige Zweifel hinsichtlich der Steifigkeit und Festigkeit des Lagers zur F├╝hrung des Stabilisators. Denn durch unregelm├Ą├čige und unterschiedlich starke St├Â├če aufgrund von Unebenheiten auf der Rennstrecke m├╝ssen nicht nur die Torsionssteifigkeit und Festigkeit, sondern auch die entsprechenden Toleranzen gegeben sein. Trotz dieser anf├Ąnglichen Zweifel ist das Lager nun aber seit ├╝ber einem Jahr ohne Ausfall erfolgreich im Einsatz.

igus - Formula Student Bild 4
Viele weitere Produkte von igus finden ihren Platz in dem Rennwagen des Teams Running Snail. Hier: igubal Gelenklager an der Anbindung des Frontwings.

Jetzt neu: Sonderteile auch ohne 3D-Drucker schnell geliefert
Wem jedoch nicht wie dem Team Running Snail ein 3D-Drucker zur Verf├╝gung steht, dem bietet igus dennoch die M├Âglichkeit das iglidur Tribo-Filament zu nutzen. So erg├Ąnzt igus jetzt sein Angebot um einen 3D-Druckservice (www.igus.de/3DDruckservice) und ├╝bernimmt die komplette Herstellung von Sonderteilen. Des Weiteren k├Ânnen Besonderheiten, beispielsweise zur mechanischen Nachbearbeitung, erg├Ąnzt werden. Die Dauer betr├Ągt vom Auftragseingang bis zur Auslieferung der fertigen Produkte in der Regel zwei bis drei Werktage, je nach Umfang der Bestellung. Bei komplexen Bauteilen kann die Lieferzeit unter Umst├Ąnden weitere zwei bis drei Tage betragen. Der Service f├╝r Kunden bis zum fertigen Bauteil wird dabei so einfach wie m├Âglich gestaltet. So k├Ânnen ├╝ber die igus-Website mit nur wenigen Klicks die CAD-Dateien hochgeladen, das richtige Material ausgew├Ąhlt, mit Preisen eingesehen und die Produkte bestellt werden. Au├čerdem hat igus sein Angebot rund um den 3D-Druck weiter ausgebaut und jetzt das erste SLS-Material iglidur I3-PL vorgestellt. Mit der gewohnten Verschlei├čfestigkeit von iglidur-Werkstoffen k├Ânnen Kunden ab sofort auch Sonderteile und Prototypen speziell f├╝r bewegte Anwendungen im selektiven Lasersintern fertigen. Sehr komplexe Formen und eine hohe Genauigkeit der Bauteile sind dadurch m├Âglich – und das bei mindestens dreimal h├Âherer Abriebfestigkeit im Vergleich zu anderen SLS-Materialien.

Von diesem Service k├Ânnen zuk├╝nftig auch Formula Student-Teams und Studentenprojekte profitieren, denen die Benutzung eines 3D-Druckers nicht m├Âglich ist. Die Mitglieder des Teams Running Snail jedenfalls sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden und planen bereits die Anwendung einer weiteren igus-Neuheit zur Gewichtsreduktion.

igus - Formula Student Bild 5
Zur Verstellung der Pedalerie wurde auch eine drylin-Lineareinheit verbaut

 
├ťber igus
Die igus GmbH ist ein weltweit f├╝hrender Hersteller von Energiekettensystemen und Polymer-Gleitlagern. Das familiengef├╝hrte Unternehmen mit Sitz in K├Âln ist in 35 L├Ąndern vertreten und besch├Ąftigt weltweit ├╝ber 2.950 Mitarbeiter. 2015 erwirtschaftete igus mit motion plastics, Kunststoffkomponenten f├╝r bewegte Anwendungen, einen Umsatz von 552 Millionen Euro. igus betreibt die gr├Â├čten Testlabore und Fabriken in seiner Branche, um dem Kunden innovative auf ihn zugeschnittene Produkte und L├Âsungen in k├╝rzester Zeit anzubieten.

├ťber 25 Jahre igus®-Produkte in der Schweiz
igus® Polymer-Gleitlager und Energieketten-Systeme werden in der Schweiz bereits seit 1982 verkauft. Anl├Ąsslich der Einstellung der Gesch├Ąftst├Ątigkeit des damaligen H├Ąndlers, er├Âffnete die igus® GmbH am 1. Oktober 2003 in Neuendorf einen Direktvertrieb. Gestartet wurde mit einem Gesch├Ąftsf├╝hrer und 2 weiteren Angestellten. Bereits per Ende 2003 war der Personalbestand um das doppelte gewachsen. Heute sind 20 motivierte Mitarbeiter f├╝r den Vertrieb der weltweit bekannten Produkte in der Schweiz und im F├╝rstentum Liechtenstein verant- wortlich.

igus - Niederlassung Schweiz

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Winkelstrasse 5
4622 Egerkingen

Tel. +41 (0) 62 388 97 97
Fax +41 (0) 62 388 97 99

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