Industrie-Lexikon

Druckguss

Druckguss ist ein industrielles Gussverfahren zur Herstellung von Teilen und Produkten.

Beim Druckguss wird die fl√ľssige Schmelze einer Nichteisenmetall-Legierung unter hohem Druck von circa 10 bis 200 MPa und mit einer sehr hohen Geschwindigkeit von bis zu 120 m/s in eine Druckgussform (Gussform) gedr√ľckt, wo sie dann erkaltet. Das Besondere am Druckgussverfahren ist, dass mit einer Dauerform, d.h. ohne Modell, gearbeitet wird. Dadurch f√§llt bei einer Serie gleicher Bauteile der Aufwand der Formherstellung nur einmal an und es wird eine hohe Mengenleistung erzielt, insbesondere bei einer Warmkammer-Druckgie√ümaschine (WKM), bei der sich der Schubzylinder st√§ndig in der Schmelze befindet (nur bei sehr niedrigschmelzenden Metallen m√∂glich).

Die am häufigsten verwendeten Werkstoffe sind
‚ÄĘ Aluminium (Aluminiumdruckguss),
‚ÄĘ Zink (Zinkdruckguss) und
‚ÄĘ Magnesium (Magnesiumdruckguss).

Die im Druckgussverfahren benötigten Werkzeuge werden im Werkzeugbau respektive im Formenbau hergestellt.

Als Werkstoff f√ľr die Gussformen verwendet man meistens Sonderwerkstoffe oder hochfeste Warmarbeitsst√§hle nach DIN EN ISO 4957.

Eigenschaften
Druckgießteile besitzen glatte, saubere Flächen und Kanten. Des Weiteren erlaubt dieses Verfahren geringere Wandstärken als andere Verfahren. Bei Zink zum Beispiel können die Teile eine Wandstärke von 1 mm und bei Aluminium von 1,4 mm, in Außnahmefällen sogar unter 1 mm haben.

Die erreichbaren Toleranzen liegen bei ¬Ī 0,05 bis ¬Ī 0,15 mm, so dass auch von einem Genau- oder auch Fertigguss gesprochen wird. Bei gro√üen Gussteilen ben√∂tigt man jedoch etwas gr√∂√üere Toleranzen.

Dabei ist es m√∂glich Teile aus anderen Werkstoffen, wie z.B. Buchsen, Gewindebolzen oder Stifte mit einzugie√üen. Innengewinde werden unmittelbar mit drehbaren Stahlkernen hergestellt, welche dann sp√§ter wieder entfernt werden k√∂nnen. Im Gegensatz zu anderen Verfahren nennt man den Abguss hier ‚ÄěSchuss“. Es ist m√∂glich bis zu 300 Sch√ľsse pro Stunde durchzuf√ľhren. Je nach Gie√üwerkstoff betr√§gt die Standmenge der Formen bis 500 000 Sch√ľsse.

Bei Aluminium werden Standzeiten von ca. 100.000 Schu√ü erreicht. Lange galt Aluminium-Druckguss als nicht schwei√ügeeignet und nicht w√§rmebehandelbar. Inzwischen ist es in aufwendigen Untersuchungen gelungen, Aluminium-Druckguss jedoch schwei√ügeeignet und w√§rmebehandelbar herzustellen. Jedoch ist es f√ľr diese Eigenschaften notwendig, bei der Konstruktion die Anforderungen des Verfahrens zu ber√ľcksichtigen.

Quelle: Wikipedia

 

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