Zurück zur News-Übersicht
Industrie-Schweiz - News-Corner 28.04.2026 Bucher Industries: Verhaltene Nachfrage im ersten Quartal, Aussichten für 2026 bestätigt
Bucher Industries verzeichnete im ersten Quartal 2026 eine verhaltene Nachfrage. Nach einer zuvor starken Vorbestellsaison nahm der Auftragseingang von Kuhn Group ab. Bucher Municipal und Bucher Hydraulics entwickelten sich hingegen positiv. Der Konzernumsatz lag unter der Vorjahresperiode. Aufgrund des weiterhin soliden Auftragsbestands bestätigt Bucher Industries die Aussichten für 2026, weist jedoch auf die zunehmenden politischen Unsicherheiten hin.
ie Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen von Bucher Industries lag im ersten Quartal 2026 auf einem tiefen Niveau. Nach einer zuvor starken Vorbestellsaison verzeichnete Kuhn Group einen rückläufigen Auftragseingang. Bucher Municipal und Bucher Hydraulics entwickelten sich hingegen positiv. Der Konzernumsatz lag unter der Vorjahresperiode. Aufgrund der tiefen Auftragseingänge im Vorjahr war der deutliche Umsatzrückgang von Bucher Emhart Glass nicht unerwartet, währenddem sich die soliden Auftragsbestände bei Kuhn Group und Bucher Hydraulics in den Umsätzen des laufenden Jahres stabilisierend auswirkten.
Die politischen Unsicherheiten haben in den letzten Monaten zugenommen, mit dem strategisch gewählten lokalen Produktionsansatz nahe bei der Kundschaft bleibt Bucher Industries jedoch gut aufgestellt. An den Standorten mit tiefer Kapazitätsauslastung wurden die initiierten Kostensparmassnahmen konsequent weitergeführt.
Die angekündigten personellen Wechsel bei den Positionen des CEOs und des Verwaltungsratspräsidenten haben Mitte April stattgefunden. Nach Beendigung des Aktienrückkaufprogramms wurde von der Generalversammlung dem Antrag zur Kapitalherabsetzung stattgegeben.
Aussichten Konzern 2026 Die Auswirkungen der zunehmenden politischen Unsicherheiten auf den Verlauf der Nachfrageerholung bei Bucher Industries sind derzeit schwierig abzuschätzen. Für 2026 rechnet der Konzern aktuell weiterhin mit einem stabilen Umsatz auf vergleichbarer Basis. Die Betriebsgewinnmarge dürfte auf Vorjahresniveau (ohne den 2025 erzielten Gewinn aus dem Grundstücksverkauf von CHF 43 Mio.) liegen.