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19.03.2021 TRUMPF: Geht enge Partnerschaft mit Lantek ein und erweitert Softwaregeschäft

Das Hochtechnologieunternehmen TRUMPF akquiriert das Softwarehaus Lantek und setzt damit auf Software in der Blechbearbeitung, die unabhängig vom Maschinenhersteller läuft.

"TRUMPF öffnet sich damit den Produktionsökosystemen der Kunden", sagt Thomas Schneider, Entwicklungsgeschäftsführer Werkzeugmaschinen von TRUMPF. "Der Prozess unserer Kunden ist unser Fokus - wir bilden mit Lantek die Prozesskette Blech auch mit Maschinen verschiedener Hersteller umfassend ab. So gehen wir einen weiteren großen Schritt in Richtung effizienter und vernetzter Blechfertigung und bereichern das Lösungsportfolio der Smart Factory."

Nach der Beteiligung an der Entwicklung von umati, der offenen Maschinendatenschnittstelle, die Entwicklung von omlox, des offenen Ortungsstandards sowie der Kooperation mit dem Intralogistik Experten Jungheinrich bei fahrerlosen Flurförderfahrzeugen ist die Zusammenarbeit mit Lantek ein konsequenter Schritt hin zu Prozessoptimierung und Vernetzung für die Blechfertigung der Zukunft.

"Wir freuen uns auf die enge Zusammenarbeit mit TRUMPF. Lantek ist seit 35 Jahren führend im Bereich der Blechbearbeitungssoftware, dank seiner Fähigkeit, die besten Fertigungslösungen auf alle Schneidanlagen zu bringen. Dies wird auch weiterhin unser Ziel sein, indem wir die Vernetzung und die Eigenständigkeit zwischen Werkzeugmaschinenherstellern sicherstellen. Unsere Kunden profitieren von einem engen Austausch in den Schlüsseltechnologien der kommenden Künstlichen Intelligenz, Datenmodelle und ganzheitlichen Prozesssteuerung. So können wir unsere Kompetenzen bündeln und in Zukunft noch offener und kundenorientierter Software für die Zukunft der Blechfertigung entwickeln", sagt Alberto López de Biñaspre, CEO von Lantek.

Der inhabergeführte Softwarespezialist Lantek wurde 1986 gegründet und hat seinen Hauptsitz im spanischen Vitoria-Gasteiz. Das Unternehmen ist weltweit mit 20 Standorten in 14 Ländern tätig. Mehr als 200 Mitarbeiter entwickeln, implementieren und warten Software für die Blech- und Metallbearbeitung mit beliebigen Schnitttechnologien. Dazu zählen unter anderem CAD-, CAM-, MES- und ERP-Lösungen.

Lantek soll auch weiterhin unter dem bisherigen Namen firmieren. Eine Integration unter der Marke TRUMPF ist nicht geplant.

Über die finanziellen Details der Transaktion haben beide Unternehmen Stillschweigen vereinbart. Das Closing der Transaktion wird Ende des Monats erwartet.

Über TRUMPF
Das Hochtechnologieunternehmen TRUMPF bietet Fertigungslösungen in den Bereichen Werkzeugmaschinen und Lasertechnik. Die digitale Vernetzung der produzierenden Industrie treibt das Unternehmen durch Beratung, Plattform- und Softwareangebote voran. TRUMPF ist Technologie- und Marktführer bei Werkzeugmaschinen für die flexible Blechbearbeitung und bei industriellen Lasern.
2019/20 erwirtschaftete das Unternehmen mit rund 14.300 Mitarbeitern einen Umsatz von 3,5 Milliarden Euro. Mit mehr als 70 Tochtergesellschaften ist die Gruppe in fast allen europäischen Ländern, in Nord- und Südamerika sowie in Asien vertreten. Produktionsstandorte befinden sich in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich und der Schweiz, in Polen, Tschechien, den USA, Mexiko, China und Japan.

Über Lantek
Lantek ist ein führendes internationales Unternehmen für die digitale Transformation von Unternehmen in der Blech- und Metallindustrie. Mit seiner intelligenten Fertigungssoftware ermöglicht es die Vernetzung von Fabriken und macht sie so zu Smart Factories. Es rundet sein Leistungsspektrum mit CAD-, CAM-, MES- und ERP-Lösungen für Unternehmen ab, die Metallteile aus Blechen, Rohren und Profilen mit beliebigen Schneidtechnologien (Laser, Plasma, Autogen, Wasserstrahl, Scheren und Stanzen) herstellen.

Das 1986 im Baskenland (Spanien), einem der wichtigsten europäischen Zentren für die Entwicklung von Werkzeugmaschinen, gegründete Unternehmen ermöglicht die Integration von Blech- und Metallverarbeitungstechnologien mit modernster Fertigungssteuerungssoftware. Dank seiner Innovationsfähigkeit und seines Engagements für die Internationalisierung ist das Unternehmen derzeit einer der herausragende Marktführer in seinem Sektor. Mit mehr als 25.700 Kunden in über 100 Ländern und 20 Niederlassungen in 14 Ländern verfügt es über ein umfangreiches Händlernetz mit internationaler Präsenz. Im Jahr 2020 trug das internationale Geschäft zu 88 % des Umsatzes bei.

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