News drucken

Zurück zur Übersicht


25.02.2019 igus GmbH: Alle 1.354 igus e-ketten Leitungen erfüllen RoHS II Anforderungen

"RoHS" steht für "Restriction of Hazardous Substances" und regelt die Verwendung gefährlicher Stoffe in elektronischen Geräten. Durch diese EU-Richtlinie sollen gesundheitsgefährdende Bestandteile, wie beispielsweise Blei, Quecksilber oder Weichmacher in Produkten und Arbeitsumgebungen vermieden werden. Alle 1.354 hochflexiblen chainflex Leitungen von igus entsprechen den Anforderungen der aktuellen RoHS II Richtlinie. Das verspricht Maschinenbauern Rechts- und Funktionssicherheit, dem Anwender gefahrlose Verwendung und Entsorgung.

igus bietet mit 1.354 Typen das größte Leitungsprogramm für die Energiekette mit der umfangreichsten internationalen Zulassungsauswahl ab Lager an. Aufgrund der jährlich mehr als zwei Milliarden Testzyklen aller chainflex Leitungen und über 1,4 Millionen elektrischen Tests im hauseigenen 2.750 Quadratmeter großen Testlabor vergibt igus als einziger Hersteller weltweit eine Garantie von 36 Monaten auf sein komplettes Leitungssortiment. Die chainflex Leitungen mit online berechenbarer Lebensdauer leisten damit einen entscheidenden Beitrag zum sicheren Betrieb von bewegten Anwendungen. Aber auch die Sicherheit für Mensch und Umwelt wird entsprechend der "Restriction of Hazardous Substances" (RoHs) II Vorgaben erfüllt. Dieses gilt für das gesamte chainflex Programm des motion cables Spezialisten. So wurde jetzt die chainflex Motor Leitung CF30 im Test 5191 mit 25 Millionen Zyklen getestet und die RoHs II Konformität bestätigt.

RoHs II Richtlinien geben Planungssicherheit
Seit Mitte der 1990er Jahre gelten für Elektro- und Elektronikgeräte sowie deren Komponenten europaweit Beschränkungen hinsichtlich der Verwendung umweltgefährdender Stoffe. Diese stetig verschärften Richtlinien setzen Grenzwerte für den Einsatz von industriell notwendigen, aber potenziell gesundheitsschädlichen Stoffen wie Chrom, Blei, Quecksilber oder Brom fest. Mit der erweiterten EU-Richtlinie 2011/65/EU (RoHS II) wurden die zulässigen Grenzwerte für Gefahrstoffe weiter herabgesenkt, darunter auch die der Phthalate. Die Weichmacher werden bevorzugt genutzt, wenn Kunststoffe besonders geschmeidig, weich und im Gebrauch elastisch bleiben sollen. igus erfüllt diese Anforderungen bei den hochflexiblen chainflex Leitungen auch ohne den Einsatz dieser giftigen Phthalate. Ein wichtiges Kriterium für das spätere Recycling oder die Entsorgung. Für den in die EU exportierenden Maschinenbauer bedeutet eine RoHS-Zertifizierung der verwendeten Leitungen eine einfachere Erreichung der CE-Konformität. Aber auch Unternehmen mit Nicht-EU-Kunden erhalten Planungssicherheit bezüglich anderer Normen. Da in Ländern wie den USA, Japan oder China ähnliche Regularien in Kraft gesetzt werden, müssen diese Standards zunehmend auch global erfüllt werden.

Über igus :
Die igus GmbH ist ein weltweit führender Hersteller von Energiekettensystemen und Polymer-Gleitlagern. Das familiengeführte Unternehmen mit Sitz in Köln ist in 35 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit 3.800 Mitarbeiter. 2017 erwirtschaftete igus mit motion plastics, Kunststoffkomponenten für bewegte Anwendungen, einen Umsatz von 690 Millionen Euro. igus betreibt die größten Testlabore und Fabriken in seiner Branche, um dem Kunden innovative auf ihn zugeschnittene Produkte und Lösungen in kürzester Zeit anzubieten.

www.igus.dewww.igus.de
 

< News 63/1616 >