Rapid Product Development (RPD) bezeichnet die durchgängige beschleunigte Prozesskette der gesamten Produktentwicklung unter Nutzung solcher moderner Verfahren und Technologien wie zum Beispiel CAD, Hochgeschwindigkeits- bearbeitung (HSC), CNC-Fertigung und Rapid Prototyping (Konstruktion). Bei großen Bauteilen sind verschiedene Verfahren für die Herstellung kleinerer Stückzahlen auf der Basis vorhandener physischer Urmodelle in diese Prozess- kette integrierbar. Dies können u.a. solche Verfahren wie der Sandformguss, das Feingießen, das Vakuumgießen oder auch das Metallsprayverfahren sein.
Bei kleinen Bauteilen (Mikrobauteilen) gibt es mit der patentierten RMPD Verfahrensfamilie bereits Technologien die Groß- und Kleinserienfertigung direkt aus den CAD Daten -ohne Werkzeug- erlauben.
Die RPD-Nutzung ist gekennzeichnet durch die erreichbare Zeit- und Kosten- einsparung im Rahmen des Entwicklungsprozesses. Diese Einsparungen können ca. 30 bis 70 Prozent des Bedarfs bei Nutzung der klassischen Herangehens- weise betragen.
Ein weiteres Kennzeichen für die konsequente Nutzung des RPD ist der durchgängige Einsatz eines 3D-Geometriedatensatzes bei allen Elementen der Prozesskette "Produktentwicklung".
Bei kleinen Bauteilen wurde es mit werkzeugloser Serienfertigung direkt aus den CAD Daten erstmals möglich kleine dreidimensionale Bauteile herzustellen, die mit Werkzeugen nicht mehr abformbar wären.