Ein Plasmaschneider ist ein Elektronenemitter, der beim Trennen von Metallen den Schneidbrenner mit Acetylen und Sauerstoff ersetzen kann. Der Plasmaschneider besteht aus Inverter, Handstück, Massekabel, Stromzuleitung und Druckluft- zuleitung.
Verfahren Das Massekabel wird mit dem zu bearbeitenden Metallstück fest verbunden. Das Handstück wird auf die Schnittstelle aufgesetzt. Dadurch entsteht ein Lichtbogen, der das Metall bis auf etwa 30.000 Grad Celcius erhitzt. Mit einem Druckluftstrahl, der neben der Spitze des Handstücks austritt, wird das aufgeschmolzene Metall weggeblasen. Die Druckluftversorgung kann über einen Kompressor oder eine Druckluftflasche erfolgen.
Anwendung in der Industrie In der Metallverarbeitung wird der Plasmaschneider vorwiegend in Tischform ein- gesetzt und kann je nach Ausführung Bleche von bis zu 3 Meter Länge und 1,5 Meter Breite sehr exakt an einer Markierung entlang schneiden, wobei die Schneidgeschwindigkeit abhängig von der Materialstärke ist. Bei einer Stärke von 19 mm erreicht man eine Schneidgeschwindigkeit von etwa 50 cm pro Minute, bei einer Stärke von 22 mm etwa 25 cm pro Minute. Durchtrennt werden alle leitfähigen Metalle und deren Legierungen bis zu einer maximalen Stärke von 35 mm.