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Industrie Lexikon

Leitfähigkeit, induktiv

Eine induktive Leitfähigkeitszelle besteht aus zwei Spulen: eine Senderspule und eine Empfängerspule. Die Spulen sind in einem fingerförmigen Gehäuse integriert. Durch den Finger und die darin integrierten Spulen ist eine Bohrung geführt. Die Flüssigkeit umschließt den Finger und befindet sich ebenfalls in der Bohrung. Eine sinusförmige Wechselspannung wird an die Senderspule angelegt. Somit entsteht in der Flüssigkeit ein Strom, proportional zur Leitfähigkeit. Dieser Strom generiert wiederum eine Spannung in der Empfängerspule. Durch die Messung dieser Spannung und die Kenntnis der Zellkonstante wird die Leitfähigkeit ermittelt. Ein Temperaturfühler ist zur Leitfähigkeitskompensation integriert.

IduktiveLeitfaehigkeit11d

Messprinzip induktive Leitfähigkeit

Quelle: Bürkert Contromatic AG Schweiz, 6331 Hünenberg

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