>

Industrie Lexikon

Kammermessverfahren: Ovalrad

Zwei miteinander verzahnte ovale Zahnräder - senkrecht zur Strömungsrichtung in einem Spezialgehäuse gelagert - werden durch eine strömende Flüssigkeit in Rotation versetzt. Wechselseitig schließt jeweils eines der beiden um 90° versetzt in Eingriff kommenden Ovalräder ein definiertes Flüssigkeitsvolumen zwischen Außenwandung des Gehäuses, Außenseite des Ovalrades und beiden Flachdeckeln des Gehäuses ein. Durch die Rotation des Ovalrades wird dieses Kammervolumen Richtung Kammerausgang gefördert. Pro Umdrehung werden zwei Kammervolumina pro Ovalrad - insgesamt dann vier - gefördert. Ein auf einem der Ovalräder platzierter Permanentmagnet wird zur Erfassung der Drehbewegung verwendet. Außerhalb des Mediumsbereiches ist in einem Elektronikgehäuse ein Hall-Sensor angeordnet, der das Magnetfeld des Flügelrades detektiert und ein rechteckförmiges Signal erzeugt. Ein Spulensensor kann nicht verwendet werden, da die Drehgeschwindigkeit des Ovalrades zu klein ist, um eine Signalerfassung zu ermöglichen. Die Anzahl der Impulse ist direkt proportional zur Anzahl der Kammervolumen, die gefördert wurden.

Ovalrad5d

Prinzip Ovalrad mit Pulsausgang

Quelle: Bürkert Contromatic AG Schweiz, 6331 Hünenberg

gelb zurück02


Seite drucken  

 
gelb nach oben

 

Das Industrie Portal für die Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie

 

 

 

Das Industrie Portal für die Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metall Industrie

 

Schweizerische Normen-Vereinigung SNV

 

Härteprüfgeräte
dienen der schnellen Prüfung der Oberflächenhärte.
industrie-schweiz-pce-2500Mehr Infos

PCE-2500 Härteprüfgerät

PCE Deutschland GmbH

 

Das Spezial-Portal rund um die Messe Siams

Treten Sie der Gruppe Industrie Schweiz auf XING bei

Folgen Sie Industrie-Schweiz auf Twitter

Folgen Sie Industrie-Schweiz auf Facebook