20.08.2010 Walter Meier: Steigert Umsatzrendite markant
Walter Meier steigert Umsatzrendite markant dank neu aufgestelltem Fertigungsgeschäft

«Die letztes Jahr erfolgreich umgesetzte Restrukturierung des nordamerikanischen Fertigungsgeschäftes wirkte sich wie erwartet äusserst positiv auf die EBIT-Marge aus», erklärt CEO Silvan G.-R. Meier die Ergebnissteigerung. «Ein wesentlicher Bestandteil dieser Restrukturierung war der bewusste Verzicht auf das margenschwache Geschäft mit den grossen Baumarktketten, was auch den Umsatzrückgang auf Konzernebene erklärt».

Konzern
Der Klima- und Fertigungstechnikkonzern Walter Meier weist im ersten Halbjahr 2010 gegenüber der Vergleichsperiode im Vorjahr einen Umsatzrückgang von 6.4 Prozent auf CHF 299.1 Mio. aus. Bereinigt um Währungs- und Konsolidierungseffekte beträgt der Rückgang 5.2 Prozent. Werden die im Zuge der letztjährigen Restrukturierung in Nordamerika eingestellten Geschäftsaktivitäten ausgeklammert, resultiert ein Umsatzplus von 0.9 Prozent.
Während sich die Umsätze in der Klimatechnik im Schweizer Heimmarkt auf dem erfreulich guten Niveau des Vorjahres hielten, mussten deutliche Rückgänge in Frankreich verbucht werden.

Der EBIT konnte im ersten Halbjahr 2010 um 55.9 Prozent auf CHF 14.5 Mio. deutlich gesteigert werden. Dies entspricht einer Verbesserung der EBIT-Marge von 2.9 auf 4.8 Prozent. Getragen wurde die Ergebnisentwicklung im Wesentlichen durch die erfolgreiche Restrukturierung des Fertigungsgeschäftes in Nordamerika. Belastend wirkte der Umbau des Klimageschäftes in Frankreich.

Der Konzerngewinn belief sich auf CHF 10.0 Mio., was einer Verbesserung zum Vorjahr von 13.6 Prozent entspricht. Während im Vorjahr die Währungseffekte das Finanzergebnis noch positiv beeinflussten, mussten nun insbesondere aufgrund der Euro-Schwäche negative Umrechnungseffekte zum Bilanzstichtag (Translationseffekte) verbucht werden. Demgegenüber gleichen sich die Transaktionseffekte im ersten Halbjahr 2010 weitgehend aus.

Das betriebsnotwendige Vermögen konnte auf dem guten Niveau vom Dezember 2009 gehalten werden. Das Nettoguthaben war aus saisonalen Gründen leicht rückläufig und beträgt zum Stichtag CHF 23.1 Mio. Das Eigenkapital beläuft sich auf CHF 150.7 Mio., dies entspricht einer geringfügig reduzierten Quote von 46.5 Prozent. Die Veränderung des Eigenkapitals ist geprägt durch die im Juni 2010 durchgeführte Kapitalherabsetzung und den weitergeführten Ankauf eigener Aktien über die zweite Handelslinie.
Link:  www.waltermeier.com
 
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