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11.05.2017 Schaffner Gruppe: Wächst und stärkt die Ertragskraft

Im ersten Halbjahr 2016/17 steigerte die Schaffner Gruppe den Netto­umsatz gegenüber der Vorjahresperiode um 2,2% auf CHF 94,6 Mio. (H1 2015/16: CHF 92,6 Mio.), in Lokalwährungen betrug die Zunahme 4,5%. Das betriebliche Ergebnis (EBIT) stieg überproportional auf CHF 6,0 Mio. (CHF 1,6 Mio.) und die EBIT-Marge wurde um 4,6 Prozent­punkte auf 6,4% (1,8%) gesteigert. Das Unternehmensergebnis verbesserte sich auf CHF 4,2 Mio. (CHF 0,4 Mio.); das Ergebnis je Aktie (EPS) nahm auf CHF 6.57 (CHF 0.70) zu. Das Eigenka­pital betrug am Stichtag CHF 50,3 Mio. (30.9.2016: CHF 46,2 Mio.), die Eigenkapital­quote ent­sprach 38,1% (37,6%) und das Eigenkapital pro Aktie lag bei CHF 79.10 (CHF 72.64).

Wachstumsträger im ersten Halbjahr 2016/17 waren die Kernmärkte Automobilelektronik mit einem Anstieg um 14% zum Vorjahr, Werkzeugmaschinen mit einem Plus von 45% und Stromversorgungen für elektronische Geräte mit einer Steigerung um 7%. In den Kernmärkten Effiziente Antriebssysteme und Bahntechnik zeigte sich nach einer Baisse in der zweiten Hälfte des Vorjahrs eine leichte Erho­lung. Wie im Vorjahr stammten 22% des Gruppenumsatzes aus Nordamerika, die Region Europa steuerte 41% (H1 2015/16: 40%) bei und in der Region Asien wurden 37% (38%) des Umsatzes er­zielt. Im ersten Halbjahr 2016/17 verzeichnete Schaffner einen Auftragseingang von CHF 99,7 Mio. (CHF 94,2 Mio.). Das Book-to-Bill-Verhältnis der Gruppe betrug 1,05 (1,02).

Die Division EMC erzielte im ersten Halbjahr 2016/17 einen Segmentumsatz von CHF 45,7 Mio. (CHF 45,4 Mio.) etwa auf Vorjahresniveau. Das Segmentergebnis hingegen wurde auf CHF 6,2 Mio. (CHF 3,2 Mio.) fast verdoppelt und die Gewinnmarge stieg um 6,6 Prozentpunkte auf 13,6% (7,0%). Aufgrund weiterer Fortschritte in der Operational Excellence gelang es trotz eines leichten Anstiegs der Rohmaterialpreise, die Produktionskosten leicht zu senken.

Die Division Power Magnetics befindet sich nach wie vor im Turnaround-Modus. Im ersten Halbjahr 2016/17 verbesserte sich der Segmentumsatz im sequenziellen Vergleich gegenüber dem Vorse­mester um 16% von CHF 20,2 Mio. auf CHF 23,4 Mio. (H1 2015/16: CHF 25,2 Mio.) und der Seg­mentverlust vor Restrukturierungskosten wurde von CHF -6,2 Mio. auf CHF -3,5 Mio. (H1 2015/16 CHF -3,0 Mio.) fast halbiert.

Die Division Automotive steigerte den Segmentumsatz im ersten Halbjahr 2016/17 auf CHF 25,4 Mio. (CHF 22,0 Mio.). Das Segmentergebnis betrug CHF 5,9 Mio. (CHF 4,7 Mio.); damit wurde die Er­gebnismarge mit 23,1% (21,4%) auf hohem Niveau bestätigt. Chancen für eine breitere Abstützung sieht die Division im Markt für EMV-Filter in Elektrofahrzeugen. Bereits wurde ein mehrjähriger Auftrag eines europäischen Premiumautobauers gewonnen. Erste Lieferungen sind im Verlauf des nächsten Geschäftsjahrs 2017/18 vorgesehen. Schaffner rechnet damit, dass der Elektrofahrzeugmarkt ab dem übernächsten Geschäftsjahr 2018/19 einen massgeblichen Beitrag zum Segmentumsatz leisten wird.

Ausblick
Die Kernmärkte Automobilelektronik, Bahntechnik, Effiziente Antriebssysteme, Stromversorgungen für elektronische Geräte und Werkzeugmaschinen sowie Elektromobilität bieten langfristig Chancen für organisches Wachstum im Rahmen der strategischen Zielsetzung. Obwohl sich die Entwicklung der Weltwirtschaft wegen der politischen und makroökonomischen Risiken nur schwer einschätzen lässt, rechnet die Schaffner Gruppe aufgrund ihrer starken Positionen in attraktiven Marktnischen und der guten Auftragslage in den Divisionen EMC und Automotive bei ähnlichen Wechselkursen damit, dass sich die Erholung fortsetzt und auch im zweiten Halbjahr 2016/17 die Vergleichsperiode übertroffen wird. Schaffner ist zuversichtlich, nach dem Turnaround der Division Power Magnetics die Mittelfrist­ziele mit einem organischen Wachstum >5 % und einer EBIT-Marge >8 % zu erreichen.

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