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02.05.2017 Oerlikon: Jahresausblick angehoben

Dr. Roland Fischer, CEO des Oerlikon Konzerns: "Wir sind erfolgreich in das Jahr gestartet und konnten in allen Segmenten und Geschäftsbereichen gute Ergebnisse erzielen. In unserem Kerngeschäft mit Oberflächentechnologien verzeichneten wir beim Bestellungseingang und Umsatz ein zweistelliges organisches Wachstum gegenüber dem Vorjahr. Auch im Chemiefasergeschäft haben die Bestellungen deutlich zugenommen, was die Erholung im Markt für Filamentanlagen bestätigt. In unserem Geschäft für Getriebelösungen trägt die Repositionierung weiterhin Früchte, und die Bestellungen konnten trotz nach wie vor unsicherer Endmärkte gesteigert werden. Das positive Ergebnis in allen Segmenten widerspiegelt auch die Fortschritte, die wir bei der Umsetzung unserer Strategie erzielt haben. Wir haben erfolgreich Marktchancen genutzt und unsere Kundenbasis in einigen unserer Endmärkte weiter ausgebaut – so in den Sektoren Automobil, Luftfahrt, Werkzeugmarkt und Landwirtschaft. Aufgrund der Ergebnisse des ersten Quartals erhöhen wir den Ausblick für das Gesamtjahr 2017 hinsichtlich des angestrebten Bestellungseingangs und Konzernumsatzes auf je rund CHF 2,6 Mrd., dies in unsicher bleibenden Märkten. Zudem gehen wir davon aus, dass sich unsere operative Profitabilität (EBITDA) auch unter Berücksichtigung der unverändert geplanten Investitionen in den Aufbau des additiven Fertigungsgeschäfts 14 % annähern wird. Wir werden weiterhin konsequent an der Umsetzung unserer Strategie arbeiten und sind überzeugt davon, dass wir unser Geschäftsmodell und unsere einzigartigen Kompetenzen in den Bereichen Oberflächentechnologien, moderne Werkstoffe und Werkstoffverarbeitung erfolgreich weiterentwickeln können. Gleichzeitig werden wir unsere Kosten und Investitionen weiter optimieren, um Oerlikon noch flexibler und produktiver zu machen."

Umsatz, Bestellungseingang und Profitabilität des Konzerns über Vorjahresniveau
Die weltweit wachsende wirtschaftliche Zuversicht hat im ersten Quartal zu einer positiven Marktstimmung beigetragen. Dies zeigte sich in den Anlageinvestitionen, die besonders gegen Ende des Quartals höher als erwartet ausfielen. Alle Segmente von Oerlikon profitierten von der verstärkten Investitionstätigkeit und verzeichneten eine Zunahme des Bestellungseingangs im zweistelligen Bereich.

Das Geschäft für Oberflächentechnologien verzeichnete gegenüber dem Vorjahr einen deutlichen Zuwachs bei Bestellungseingang und Umsatz in allen Endmärkten, insbesondere im Luftfahrtsektor und in der Industrieproduktion. Auch im Chemiefasermarkt nahm der Bestellungseingang gegenüber dem Vorjahr deutlich zu, was hauptsächlich auf die Erholung des von China dominierten Marktes für Filamentanlagen zurückzuführen ist. Der verringerte Umsatz im Segment ist in erster Linie durch die Verschiebung von Auftragslieferungen gemäss der Kapazitätsplanung von Kunden bedingt. Das Segment Drive Systems verzeichnet weiterhin einen robusten Zuwachs beim Bestellungseingang und Umsatz. Dies dank der Fortschritte des Segments bei der Repositionierung des Portfolios und dem Gewinn neuer Kunden und Projekte im asiatischen Automobilsektor, im indischen Bausektor und im brasilianischen Landwirtschaftssektor. Insgesamt stieg der Bestellungseingang des Konzerns um 21,1 % auf CHF 712 Mio., während sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 2,7 % auf CHF 608 Mio. erhöhte. Bei konstanten Wechselkursen betrug der Umsatz CHF 616 Mio.

Dank des Umsatzwachstums und unterstützt durch ein diszipliniertes Kostenmanagement, erhöhte sich das EBITDA des Konzerns gegenüber dem Vorjahr auf CHF 86 Mio., was einer EBITDA-Marge von 14,2 % entspricht. Das EBIT betrug im ersten Quartal 2017 CHF 39 Mio. bei einer Marge von 6,5 %. Die Performance im ersten Quartal führte zu einer erzielten Kapitalrendite (ROCE, rollierend über 12 Monate) des Oerlikon Konzerns von 5,7 %, was auf die Geschäftszyklizität zurückzuführen ist.

Auch im Berichtsquartal verstärkte der Konzern seinen Fokus auf die Steigerung von Kundennutzen und Kundenservice. Im ersten Quartal 2017 stieg der Anteil des Servicegeschäfts am Gesamtumsatz des Konzerns auf 37,4 % (Q1 2016: 36,2 %).

Ausblick für 2017 erhöht
Die weltweit positive Wirtschaftsdynamik in den vergangenen Monaten hat zu mehr Zuversicht und höheren Investitionen geführt. Oerlikon geht davon aus, dass die Erholung der Weltwirtschaft weiter anhalten wird – auch wenn politische und wirtschaftliche Unsicherheiten bestehen bleiben, wie die politischen Entwicklungen in einigen europäischen Ländern, die Fähigkeit Chinas, seine Wirtschaft weiter zu stabilisieren, oder die Auswirkungen des beschleunigten US-Wachstums infolge höherer Staatsausgaben. Aufgrund der Performance des Konzerns im ersten Quartal erwartet Oerlikon, dass das Konzernwachstum leicht stärker ausfallen wird als erwartet, und erhöht deshalb seinen Ausblick für das Gesamtjahr 2017. Bestellungseingang und Umsatz dürften je rund CHF 2,6 Mrd. betragen. Die EBITDA-Marge wird sich auch unter Berücksichtigung der unverändert geplanten Investitionsausgaben für den additiven Fertigungsbereich 14 % annähern.

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