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Industrie-Schweiz - News-Corner
 
02.06.2015
 
  
Endress+Hauser: Will Analytik Jena vollständig übernehmen
    
Die Endress+Hauser Gruppe strebt die vollständige Übernahme der Analytik Jena AG an. Dazu ist das Unternehmen am Kauf von Aktien interessiert.

"Wir sind weiterhin bereit, Aktien zu einem angemessenen Preis zu erwerben", erklärte Dr. Heiner Zehntner, Legal Counsel und Mitglied des Executive Board der Endress+Hauser Gruppe und Aufsichtsrat der Analytik Jena AG. Dabei orientiere sich das Unternehmen derzeit am Pflichtangebot von 14 Euro je Inhaberaktie, das Endress+Hauser im Jahr 2013 abgegeben hatte. "Das ist eine faire Bewertung angesichts der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens", betonte Heiner Zehntner.

Analytik Jena hat Ende März 2015 den regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse verlassen. Endress+Hauser empfiehlt Analytik-Jena-Aktionären, die Anteile an Endress+Hauser veräußern wollen, damit ihren Bankberater zu beauftragen. Dieser könne sich zur Abwicklung an die Equinet Bank AG wenden. Ansprechpartner dort ist Kai Winkelmann (Telefon +49 69 58997 125; E-Mail sponsoring@equinet-ag.de). Informationen zum Vorgehen finden sich auch auf den Webseiten von Endress+Hauser sowie Analytik Jena.

Endress+Hauser hält inzwischen direkt rund 92 Prozent der Anteile und Stimmrechte an Analytik Jena. Die Firmengruppe strebt als nächsten Schritt an, die verbliebenen Kleinaktionäre auszukaufen (Squeeze-out). "Wir haben von Anfang an deutlich gemacht, dass unser Ziel die vollständige Übernahme von Analytik Jena ist. Wir haben den geplanten Rückzug von der Börse früh angekündigt, und wir wollen die übrigen Aktionäre nun auch über unsere weiteren Pläne rechtzeitig orientieren", sagte Heiner Zehntner.


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