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25.07.2014 Mikron: Hält Umsatz und EBIT auf Vorjahresniveau

Die Mikron Gruppe konnte im ersten Halbjahr 2014 den Gruppenumsatz mit CHF 119,4 Mio. auf Höhe der entsprechenden Vorjahresperiode halten (erstes Halbjahr 2013: CHF 119,6 Mio.). Der EBIT entsprach mit CHF 2,4 Mio. ebenfalls dem Vorjahr (erstes Halbjahr 2013: CHF 2,4 Mio.), lag damit jedoch unter den Erwartungen. Für das Geschäftsjahr 2014 rechnet Mikron weiterhin mit einer leichten Umsatzsteigerung und auch mit einer verbesserten EBIT-Marge.

Die Mikron Gruppe verzeichnete im ersten Halbjahr 2014 einen Bestellungseingang von CHF 139,2 Mio., was im Vergleich zum tiefen Wert des ersten Halbjahres 2013 (CHF 117,1 Mio.) einer Zunahme um 19% entspricht. Der ausgesprochen guten Nachfrage nach Montagesystemen, insbesondere in den USA, stand der Rückgang des Bestellungseingangs bei den Rundtakttransfermaschinen gegenüber. Den Umsatz konnte die Mikron Gruppe mit CHF 119,4 Mio. insgesamt halten. Während Mikron Machining einen Rückgang um 3% auf CHF 63,1 Mio. verzeichnete, steigerte Mikron Automation den Umsatz um 4% auf CHF 56,9 Mio.

Mit einem EBIT von CHF 2,4 Mio. (erstes Halbjahr 2013: CHF 2,4 Mio.) hat die Mikron Gruppe ihre Erwartungen für das erste Semester 2014 nicht erfüllt. Neben der ungleichmässigen Arbeitsverteilung belasteten unvorhergesehene Mehrkosten in der Endphase von Kundenprojekten das Betriebsergebnis. Mit den im ersten Halbjahr 2014 gewonnenen Neuaufträgen erwartet Mikron eine Situationsverbesserung. Allerdings braucht es im zweiten Halbjahr insbesondere für Mikron Machining frühzeitig weitere umfangreiche Projektbestellungen, um die vorhandenen Kapazitäten auszulasten.

Mikron Automation
Im ersten Halbjahr 2014 verzeichnete das Geschäftssegment Automation eine gute Nachfrage aus der Pharma- und Medizinalgeräte- sowie aus der Konsumgüterindustrie. Andere Absatzmärkte waren von viel Zurückhaltung bei den Investitionsentscheiden geprägt. Insgesamt erzielte Mikron Automation einen Bestellungseingang von CHF 86,9 Mio. (erstes Halbjahr 2013: CHF 73,0 Mio.), was zu einem Auftragsbestand von CHF 89,9 Mio. führte (erstes Halbjahr 2013: CHF 77,5 Mio.). Der Umsatz lag bei CHF 56,9 Mio. (erstes Halbjahr 2013: CHF 54,5 Mio.). Erfreulich war insbesondere die Auftragsentwicklung in den USA, wo bestehende und neue Kunden aus der Pharma- und Medizinalgeräte- sowie aus der Konsumgüterindustrie für entsprechende Rekordwerte sorgten. Zurückzuführen ist dies zum einen auf die gute Wirtschaftslage in den USA, zum andern machten sich Investitionen in frühere Projekte bezahlt, dies in Form von Repetitions- und Referenzaufträgen. Während die Werke von Mikron Automation in der Schweiz und in den USA im ersten Halbjahr 2014 gut ausgelastet waren, mangelte es neben dem Werk in Berlin auch den beiden Werken in Asien an neuen Projekten. Hier hat Mikron Automation nochmals intensiv an der Optimierung von Abläufen und Organisation gearbeitet.

Mikron Machining
Im ersten Halbjahr 2014 verzeichnete Mikron Machining wiederum einen sehr uneinheitlichen Geschäftsverlauf. Während sich der Vertrieb von Schneidwerkzeugen erfreulich entwickelte und das Servicegeschäft den Erwartungen entsprechend stabil verlief, musste Mikron Machining bei den in Agno hergestellten Rundtaktmaschinen einen deutlichen Nachfragerückgang hinnehmen. Gut entwickelte sich hingegen die Nachfrage für die in Rottweil produzierten Lineartransfermaschinen. Insgesamt erzielte Mikron Machining einen Bestellungseingang von CHF 52,6 Mio. (erstes Halbjahr 2013: CHF 44,2 Mio.), was zu einem Auftragsbestand von CHF 46,3 Mio. führte (erstes Halbjahr 2013: CHF 30,5 Mio.). Der Umsatz lag bei CHF 63,1 Mio. (erstes Halbjahr 2013: CHF 65,2 Mio.). Das Stammwerk von Mikron Machining in Agno war bereits mit einem bescheidenen Auftragsbestand ins Jahr 2014 gestartet. Während des ersten Halbjahres kamen zwar regelmässig interessante Projekte in eine fortgeschrittene Angebotsphase, konkrete umfangreichere Abschlüsse konnte Mikron Machining allerdings erst im Juni realisieren. Entsprechend unbefriedigend war die Auslastung in Agno, wo in erster Linie Rundtaktmaschinen produziert werden. Deutlich besser war die Auslastung im Werk Rottweil, das hauptsächlich Lineartransfermaschinen herstellt.

Ausblick
Auch im zweiten Halbjahr 2014 steht die Mikron Gruppe vor der Herausforderung volatiler und voraussichtlich weiterhin zögerlich investierender Märkte. Die unsichere Nachfrage nach hochproduktiven Investitionsgütern aus der deutschen Automobilindustrie, die weiterhin gute Nachfrage in den USA sowie die erwartete Steigerung der Nachfrage aus China werden die Auslastung und damit auch die Profitabilität massgeblich beeinflussen. Für das Dienstleistungs- und Werkzeuggeschäft erwartet Mikron eine stabil gute Nachfrage. Insgesamt rechnet die Gruppe für das Geschäftsjahr 2014 unverändert mit einer leichten Umsatzsteigerung und auch mit einer verbesserten EBIT-Marge. Dies allerdings unter der Voraussetzung, dass sich die Nachfrage nach Rundtakttransfermaschinen im zweiten Halbjahr 2014 spürbar erholen wird.

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