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31.03.2014 Adval Tech Holding AG: Turnaround auf Stufe EBIT

Zwei wichtige Ziele hat die Adval Tech Gruppe im Geschäftsjahr 2013 erreicht: die Verbesserung des operativen Ergebnisses und die Reduktion der Verschuldung. Adval Tech erzielte 2013 einen Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 6,5 Mio. CHF (2012: -3,5 Mio. CHF) und schaffte so den angestrebten Turnaround auf Stufe EBIT. Bei der Nettoverschuldung erreichte die Gruppe eine Verbesserung um über 37 Mio. CHF auf 67,9 Mio. CHF (2012: 105,3 Mio. CHF). Dass das Unternehmensergebnis mit -22,0 Mio. CHF (2012: -15,4 Mio. CHF) im Berichtsjahr deutlich negativ ausfiel, ist primär auf die liquiditätsunwirksamen Effekte der Dekonsolidierung von verkauften Gesellschaften zurückzuführen. Positiv wirkte sich die Dekonsolidierung auf die Eigenkapitalquote der Adval Tech Gruppe aus: Sie stieg von 23% per Ende 2012 auf 29% per Ende 2013.

Die Adval Tech Gruppe hat im Rahmen der 2012 beschlossenen Fokussierungsstrategie ihre Organisationsstruktur vereinfacht und bündelt ihre Kräfte nun in klar definierten Geschäftsbereichen. Im Bereich Komponenten fokussiert Adval Tech auf den Automobilmarkt und auf verwandte Anwendungen. Im Formenbau ist das Unternehmen hauptsächlich in den Märkten Consumer and Personal Care, Packaging, Medical und Automotive tätig. Ein Ergebnis der Fokussierungsstrategie war auch die Zusammenführung der Standorte in China: 2013 hat Adval Tech die Komponentenproduktion in Xiamen sowie den Formenbau in Schanghai geschlossen und alle Aktivitäten in Suzhou konzentriert. Ausserdem verkaufte Adval Tech den Standort in Querétaro (Mexiko) und die Medizinaltechnik-Produktion in Suzhou.

Entwicklung der wichtigsten Kennzahlen
Die Gesamtleistung der Gruppe lag 2013 mit 278,8 Mio. CHF nur um 0,3% hinter dem entsprechenden Vorjahreswert von 279,6 Mio. CHF zurück. Rund 70% des Umsatzes erzielte die Adval Tech Gruppe im Segment Components, rund 30% im Segment Molds.

Trotz Dekonsolidierung der zwei verkauften Gesellschaften steigerte die Adval Tech Gruppe 2013 den EBITDA um über 50% auf 25,7 Mio. CHF (Vorjahr: 16,9 Mio. CHF) und die EBITDA-Marge von 6,0% auf 9,2%. Den EBIT verbesserte sie von -3,5 Mio. CHF im Jahr 2012 auf +6,5 Mio. CHF im Jahr 2013. Am stärksten zu dieser positiven Entwicklung trugen die Schweizer Gesellschaft Styner+Bienz FormTech AG im Segment Components und die im Formenbau tätige FOBOHA GmbH (Deutschland) bei.

Mit -22,0 Mio. CHF (2012: -15,4 Mio. CHF) verzeichnete die Gruppe 2013 ein deutlich negatives Unternehmensergebnis. Hauptgrund dafür sind die liquiditätsunwirksamen Effekte der Dekonsolidierung von verkauften Gesellschaften. Den angestrebten Schuldenabbau hat Adval Tech im Berichtsjahr erreicht. Im Juli 2013 verkaufte die Gruppe ihr Geschäft in Mexiko (Omni Manufacturing Services S.A. de C.V., Querétaro) und ihre Medizinaltechnik-Aktivitäten in China (Adval Tech Medical (Suzhou) Co. Ltd) an die amerikanische Phillips-Medisize. Zudem gelang es Adval Tech, die nicht betriebsnotwendigen Liegenschaften in Muri (Kanton Aargau, Schweiz) und in Xiamen (China) zu veräussern. Insgesamt hat Adval Tech in der Berichtsperiode 37,4 Mio. CHF an Schulden abgebaut. Damit verfügt die Gruppe über eine deutlich verbesserte Ausgangslage für ihre zukünftige Entwicklung.

Im Segment Components (Metall und Kunststoff) lag die Gesamtleistung mit 193,7 Mio. CHF um rund 25 Mio. CHF unter dem Vorjahreswert von 218,3 Mio. CHF. Währungsbereinigt fiel der Rückgang unwesentlich geringer aus. Die Einbussen sind primär auf den Verkauf der zwei Gesellschaften in China und in Mexiko sowie auf die initialisierte Portfoliobereinigung in China (Kunststoff) und Ungarn (Metall) zurückzuführen. Dank den Kostensenkungsprogrammen konnte das Segment den EBITDA auf 11,7 Mio. CHF steigern (Vorjahr: 10,5 Mio. CHF) – und dies, obwohl mit dem Verkauf einzelner Unternehmensbereiche ein wesentlicher Teil des Umsatzes weggefallen war.

Das Segment Molds (Formenbau) erreichte 2013 mit 89,7 Mio. CHF eine Gesamtleistung, die mehr als 30% über dem Vorjahreswert von 67,6 Mio. CHF lag. Den EBITDA steigerte das Segment um 8,0 Mio. CHF auf 12,1 Mio. CHF (Vorjahr: 4,1 Mio. CHF). Die Tochtergesellschaft FOBOHA in Deutschland wusste insbesondere den Nachholbedarf im amerikanischen Markt zu nutzen und erzielte eine markante Ergebnisverbesserung. Auch die Restrukturierungsmassnahmen beim Formenbau in der Schweiz und die Zusammenlegung der beiden Formenbaustandorte in China wirkten sich positiv auf die Segmentresultate aus.

Kurzporträt der Adval Tech Gruppe
Durch Innovationen Mehrwert schaffen – adding value – dafür steht der Name Adval Tech. Als global tätiger Technologie- und Prozesspartner legt Adval Tech den Fokus auf die sich gegenseitig ergänzenden Technologien Stanzen und Umformen von Metall sowie Spritzgiessen von Kunststoff. In ausgewählten Märkten der Automobil-, Medizinaltechnik- und Konsumgüterindustrie gehört Adval Tech zu den führenden globalen Anbietern von Serienteilen, Baugruppen, Systemen, Werkzeugen und Anlagen. Als Zulieferer und Wertschöpfungspartner deckt Adval Tech die gesamte Wertschöpfungskette ab: vom Produktdesign und der Entwicklung von Serienteilen über die Konstruktion und den Bau der dazu notwendigen Werkzeuge und Formen bis zu ganzen Produktionssystemen und der daraus resultierenden Fertigung von Komponenten.

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