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12.03.2014 GrindTec 2014: Über 500 Unternehmen aus 28 Ländern stellen aus

Sie lässt die bisherige Rekordveranstaltung 2012 deutlich hinter sich: Rund 515 Schleiftechnikunternehmen – gut 65 mehr als vor zwei Jahren - präsentieren auf der GrindTec 2014 den neuesten Stand der Schleiftechnik. Knapp 20% mehr Fläche wird für die Exponate benötigt. Den Zuwachs generiert sie vor allem aus der weiteren Internationalisierung - 40% (2012: 35%) der beteiligten Firmen haben ihren Sitz im Ausland. Auch die größeren Messestände führender Hersteller tragen dazu bei – man möchte gerade auf der GrindTec ein breiteres Spektrum als bislang präsentieren.

GrindTec international: China, Korea und Indien auf dem Weg nach Europa
Für Projektleiter Joachim Kalsdorf ist die steigende Internationalität der GrindTec keine Überraschung: "Das wachsende Interesse internationaler Unternehmen unterstreicht die Position der GrindTec als die weltweit führende Plattform der Schleiftechnik. Die hohe Spezialisierung bringt Angebot und Nachfrage ideal zusammen. Im Vergleich zu den großen Messeplätzen ist Augsburg auch sehr preisgünstig und bietet dank seiner verkehrsgünstigen Lage doch die Annehmlichkeiten Münchens: Der Flughafen ist nur eine Autostunde entfernt!"

28 Länder werden in Augsburg vertreten sein, die stärkste Auslandsbeteiligung stellt traditionell die Schweiz mit 60 Firmen. Auf 36 verdoppelt hat sich die Zahl chinesischer Firmen. Noch deutlicher macht sich die Steigerung bei kleineren Beteiligungen bemerkbar: den USA (von 2 auf 8 Aussteller), Indien (von 1 auf 4 Aussteller) oder Korea (von 2 auf 5 Aussteller).

Spitzennoten für GrindTec-Angebot
GrindTec-Besucher sind Experten für Schleiftechnik mit hoher Entscheidungskompetenz. 62 % sind "Allein- oder "Mitentscheider", 27 % sind "beratend beteiligt". Ihre Bewertung des Angebots hat Gewicht – und das Urteil könnte kaum besser sein: 93 % vergaben die Noten "sehr gut" und "gut". Immer mehr Gästen genügt die GrindTec als Informationsplattform: 44 % besuchen keine andere Messe mit diesem Angebot mehr. Kein Wunder – für 80 % ist die GrindTec das weltweit führende Forum der Schleiftechnik.
GrindTec 2014: Lösungen für die Herausforderungen der Branche

Durch die stets weiter zunehmende Variantenvielfalt haben produzierende Unternehmen mit immer kleineren Losgrößen zu kämpfen. Das wirtschaftliche Herstellen von Qualitätsprodukten ist so zu einer echten Herausforderung geworden. Zwar ist die Komplettbearbeitung in nur einer einzigen Aufspannung schon viele Jahre in aller Munde, doch bedeutet es mehr, als "nur" die zahlreichen Fertigungsverfahren in einer Maschine anwenden zu können. Um ein Werkstück in allerhöchster Präzision mit kleinsten Form- und Lagetoleranzen sowie geringsten Oberflächenrauheiten zu fertigen, muss am Ende der Prozesskette zumeist die Technologie des Schleifens angewendet werden. So dürfen wir uns auf der GrindTec 2014 auf neue Schleifzentren freuen, die diesen höchsten Anforderungen gerecht werden.

Auch die Bearbeitung von gehärteten Werkstoffen und superharten Schneidstoffen erfolgt durch das Schleifen. Die Königsdisziplin der Schleiftechnik ist nach wie vor das 5-Achs-Schleifen von komplexen Geometrien – das Werkzeugschleifen. Auch hier wird man auf der GrindTec 2014 zahlreiche Neuerungen sehen. Darüber hinaus werden Innovationen vorgestellt, die die Schleif- und Werkzeugtechnik unterstützen. Angebote aus der Mess- und Spanntechnik, zu Softwareapplikationen und der Peripherie runden das Programm ab.
Kompetenzzentrum Schleiftechnik: Forschung & Entwicklung neuester Stand

Zunehmend entdeckt die Forschung und Lehre die High-Tech-Welt der modernen Werkzeug- und Schleiftechnik. 2014 sind zahlreiche Forschungseinrichtungen sowie Aus- und Weiterbildungsinstitutionen in Augsburg vertreten. Gemeinsam mit den Fachmedien und dem GrindTec FORUM bilden sie das Kompetenzzentrum Schleiftechnik. In dieser Form repräsentiert der Verbund den neuesten Stand aus Forschung und Entwicklung. Dabei sind das IAF Institut für Angewandte Forschung der FH Furtwangen, die Hochschule Ruhr West, das Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb (IWF) der TU Berlin, das Institut für spanende Fertigung (ISF) der Technischen Universität Dortmund, die IWT Bremen – Stiftung Institut für Werkstofftechnik, das WZL Werkzeugmaschinenlabor der RWTH-Aachen, die Rheinische Fachhochschule Köln GmbH - Institut für Werkzeug- und Fertigungstechnik und nicht zuletzt die Jakob-Preh-Schule aus Bad-Neustadt als Fachschule der Schneidwerkzeugmechaniker.

Für die Branche: Wettbewerb "Werkzeugschleifer des Jahres 2014"
Zusammen mit der Walter Maschinenbau GmbH, Tübingen und der FDPW-Akademie sucht das Fachmagazin fertigung den "Werkzeugschleifer des Jahres 2014". Hohe technische Kompetenz, großes handwerkliches Geschick und der Blick für wirtschaftlich Machbares sind die unabdingbaren Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme. Ein Ziel des Wettbewerbs ist die Aufwertung des Berufsbildes des Schneidwerkzeugmechanikers, um so den Nachwuchs für diesen spannenden und vielfältigen High-Tech-Beruf zu begeistern. Im theoretischen Teil geht es zunächst um die Grundlagen, die ein Werkzeugschleifer heutzutage beherrschen muss: Werkstoff- und Werkzeugkenntnis, Technologie- und Prozesswissen. Nur die fünf besten nehmen am Finale am 20. März auf der GrindTec 2014 teil. Dort müssen die Teilnehmer im Rahmen eines spannenden Wettkampfs "Jeder gegen jeden und alle gegen die Uhr" ein bestimmtes Werkstück programmieren und abarbeiten.

Besucher-Service: Komfortable Messevorbereitung per Internet
Auf www.grindtec.de sind unter "Ausstellersuche" sämtliche relevanten Informationen zu den beteiligten Firmen, den Produkten oder Produktpremieren zusammengefasst. Wer möchte, kann sich vom "Messeplaner" die optimale Route durch die Hallen zusammenstellen lassen. Auch seine Gastkarte kann man hier zur Eintrittskarte aktivieren. Den Messekatalog inklusive VisitorGuide gibt es kostenlos.

www.grindtec.dewww.grindtec.de
 
 
 

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