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27.02.2014 Oerlikon: Starke Performance im Jahr 2013

Im Jahr 2013 hat der Oerlikon Konzern trotz des herausfordernden Marktumfelds in wichtigen Endmärkten erneut eine starke Performance erzielt. Der Bestellungseingang des Konzerns stieg um 3,2 %, der Umsatz lag auf Vorjahresniveau (-0,8 %). Mit einer EBIT-Marge von 12,7 % für das Gesamtjahr 2013 bestätigte Oerlikon ihr Profitabilitätsniveau, das den Konzern unter den führenden Industrieunternehmen positioniert. Die Segmente Manmade Fibers und Coating erzielten Rekordmargen und bewegten sich weiter auf Best-in-Class-Niveau. Die starke operative Performance und die Erlöse aus den Devestitionen führten zur Verbesserung der Nettoliquidität des Oerlikon Konzerns auf CHF 981 Mio. (GJ 2012: CHF 339 Mio.). Die Eigenkapitalquote stieg auf 51 %. Oerlikon CEO Dr. Brice Koch sagte: "Aufbauend auf der starken Performance des Jahres 2013 richten wir nun unseren Fokus auf die Beschleunigung des Wachstums – sowohl organisch als auch durch Akquisitionen in Übereinstimmung mit der disziplinierten Umsetzung unserer strategischen Agenda. In dieser Hinsicht stellt die jüngste Unterzeichnung zur Übernahme von Sulzer Metco einen ersten wichtigen Meilenstein dar."

Höherer Bestellungseingang, Umsatz auf Vorjahresniveau
Der Bestellungseingang auf Konzernebene stieg um 3,2 % auf CHF 2 893 Mio. gegenüber CHF 2 802 Mio. im Jahr 2012, wobei alle Segmente mit Ausnahme des Segments Advanced Technologies einen höheren Bestellungseingang auswiesen. Wie erwartet, lag der Konzernumsatz mit CHF 2 883 Mio. auf Vorjahresniveau (-0,8 %, CHF 2 906 Mio.). Alle Segmente mit Ausnahme des Segments Drive Systems verzeichneten einen höheren Umsatz. Regional betrachtet blieben die Umsätze weitgehend unverändert. Asien repräsentierte einen Anteil von 44 % am Konzernumsatz, Europa einen Anteil von 34 % und Nordamerika 17 % (übrige Regionen: 5 %).

Nachhaltige Profitabilitätsniveaus
Das Konzern-EBITDA betrug CHF 492 Mio. gegenüber CHF 508 Mio. im Vorjahr auf vergleichbarer Basis (2012 berichtet: CHF 547 Mio.). Dies resultierte in einer EBITDA-Marge von 17,1 %. Das Konzern-EBIT lag bei CHF 366 Mio. Auf vergleichbarer Basis wurden CHF 382 Mio. für 2012 verzeichnet (2012 berichtet: CHF 421 Mio.). Die EBIT-Marge von 12,7 % bestätigte die Position des Oerlikon Konzerns unter den führenden Industrieunternehmen und basierte auf einer starken zugrundeliegenden Leistung, führenden Technologien und einer breiten Marktpräsenz.

Der Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten wuchs um 18,8 % auf CHF 259 Mio. im Vergleich zu CHF 218 Mio. im Vorjahr. Inklusive verschiedener nicht cash-wirksamer Rechnungslegungseffekte im Jahr 2013 betrug der Konzerngewinn CHF 201 Mio. (GJ 2012: CHF 380 Mio.).

Die Geschäftsentwicklung des Konzerns im Jahr 2013 schlug sich in einer weiter verbesserten Rendite auf das investierte Kapital (ROCE) von 17,7 % nieder (GJ 2012: 17,4 % auf vergleichbarer Basis, ohne Berücksichtigung der Einmaleffekte aus dem Verkauf der Liegenschaft in Arbon, Schweiz. Berichteter ROCE 2012: 19,7 %).

Anhaltende Portfoliogestaltung
Mitte 2013 schloss Oerlikon den Verkauf seines Naturfasergeschäfts erfolgreich ab und erreichte damit einen strategischen Meilenstein in der Neuausrichtung und Balancierung des Oerlikon Portfolios. Am 31. Januar 2014 gab Oerlikon die Unterzeichnung einer Vereinbarung zur Übernahme von Metco, einem Geschäftsbereich der Sulzer AG, bekannt. Durch die Zusammenführung von Metco mit dem bestehenden Segment Coating von Oerlikon wird der führende globale Technologieanbieter von Oberflächenlösungen entstehen. Der Abschluss der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Wettbewerbsbehörden. Diese wird für das dritte Quartal 2014 erwartet.

Weiterhin hohe Investitionen in FuE
Investitionen in Forschung und Entwicklung (FuE) waren auch im Jahr 2013 hoch und stiegen um 15,1 % von CHF 106 Mio. auf CHF 122 Mio. Damit investierte Oerlikon rund 4 % des Umsatzes in Produkte und Services von morgen. Im Jahr 2013 wurden bahnbrechende neue Technologien und Dienstleistungen wie die neue Beschichtungsgeneration "BALIQ" am Markt eingeführt, welche einzigartige Eigenschaften wie eine extrem glatte Oberfläche und Härte miteinander kombiniert. Das Segment Manmade Fibers führte die neue BCF (Bulked Continuous Fibers)-Maschine S+ zur effizienten Herstellung von endlosen Polymergarnen für Teppichanwendungen ein, welche sich durch eine um 25 % erhöhte Produktivität auszeichnet.

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