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19.11.2013 Hermle: Auftragseingang Ende September 2013 mit 9 % im Plus

Bei der Maschinenfabrik Berthold Hermle AG setzte sich die gute Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte 2013 bislang fort. Von Januar bis September erhielt der schwäbische Werkzeugmaschinenhersteller konzernweit neue Bestellungen im Wert von 264,3 Mio. Euro, gut 9 % mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (Vj. 241,9). Umfangreiche Neuaufträge gingen aus dem Ausland ein, wo ein Orderplus von 19 % auf 166,7 Mio. Euro (Vj. 140,1) verbucht wurde. Im Inland lag der Bestelleingang bei 97,6 Mio. Euro (Vj. 101,8). Der Auftragsbestand stieg bis zum Stichtag 30. September 2013 gegenüber dem Jahreswechsel um fast zwei Drittel auf 145,0 Mio. Euro (Ende 2012: 87,0).

Der Konzernumsatz lag in den ersten drei Quartalen 2013 bei 206,3 Mio. Euro nach 212,5 Mio. Euro in der Vergleichsperiode. Wegen der schwelenden Eurokrise war Hermle in das laufende Geschäftsjahr zunächst mit bewusst zurückhaltender Produktion gestartet. Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass der sehr gute Vorjahreswert durch den bislang höchsten Einzelumsatz eines Monats im Juli 2012 geprägt war. Aufgrund des Umsatzrückstands blieb das Neun-Monats-Ergebnis ebenfalls unter dem Vergleichsniveau. Der Inlandsumsatz belief sich in den ersten drei Quartalen auf 84,3 Mio. Euro (Vj. 95,7). Das Auslandsvolumen stieg von 116,8 Mio. Euro auf 122,0 Mio. Euro und die Exportquote von 55,0 % auf 59,1 %.

Die Vermögens- und Finanzlage von Hermle stellte sich unverändert sehr solide dar: Die Eigenkapitalquote belief sich per Ende September konzernweit auf rund 71 % (Ende 2012: 72).

Hermle investierte von Januar bis September 2013 circa 4 Mio. Euro (Vj. 3), im Wesentlichen in den Service, die IT sowie neue eigene Bearbeitungszentren für die Fertigung. In den nächsten Monaten stehen größere Investitionen am Firmensitz in Gosheim an: Im kommenden Jahr wird hier eine neue Montagehalle errichtet, in der die kompletten Aktivitäten der Hermle-Leibinger Systemtechnik GmbH untergebracht werden. Die auf Automatisierungstechnik spezialisierte Tochtergesellschaft hat ihren Sitz bisher im benachbarten Tuttlingen. Durch den Umzug rechnet Hermle mit optimierten Abläufen und Kommunikationswegen. Bereits begonnen hat das Unternehmen außerdem mit dem Bau eines neuen Betriebsrestaurants zur Bewirtung von Kunden und Schulungsteilnehmern.

Ende September 2013 beschäftigte Hermle konzernweit 939 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 13 mehr als vor Jahresfrist. Der Zuwachs ist auf Neueinstellungen insbesondere im Service sowie auf die Übernahme von Auszubildenden in verschiedenen Unternehmensbereichen und die entsprechende Neubesetzung der Ausbildungsplätze zurückzuführen.

Auf der Fachmesse EMO, die im September in Hannover stattfand, präsentierte Hermle unter anderem das neue Bearbeitungszentrum C 32. Wie bereits auf der firmeneigenen Hausausstellung stieß dieses hochdynamische Maschinenmodell auf großes Interesse. Die zahlreichen Kundengespräche auf der Messe ließen zudem auf eine überwiegend gute Stimmung in der Branche schließen.

Im Oktober hielt die hohe Nachfrage nach Hermle-Maschinen und die grundsätzlich positive Marktsituation weiter an. Trotz der nach wie vor bestehenden konjunkturellen Unsicherheiten erwartet das Unternehmen, den Umsatz- und Ergebnisrückstand bis zum Jahresende 2013 wieder weitgehend aufzuholen. 2012 hatte Hermle einen Konzernumsatz von 302,7 Mio. Euro und ein Beriebsergebnis von 63,6 Mio. Euro ausgewiesen.

www.hermle.dewww.hermle.de
 
 
 

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