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24.09.2013 Siemens und KUKA: Kündigen Kooperation an

Die Siemens-Division Drive Technologies und die KUKA Roboter GmbH haben auf der EMO in Hannover eine umfassende Kooperation angekündigt. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht die Integration von KUKA Robotern und Siemens-CNC-Lösungen beim Beschicken von Werkzeugmaschinen.

HANNOVER. "Mit dieser gemeinsamen Herangehensweise stärken beide Unternehmen den Kerngedanken der integrierten Fertigung und können beispielsweise durch die enge Verzahnung von Werkzeugmaschinen- und Beladeaufgaben neue Märkte erschließen", sagte Manfred Gundel, CEO der KUKA Roboter GmbH. "Die CNC-Steuerungen von Siemens und die Roboter-Steuerungen von KUKA sind prädestiniert für eine Integration von Roboter- und CNC-Technologie. Mit dieser Kooperation vertiefen wir unsere langjährige Zusammenarbeit und treiben zum Nutzen beider Partner und zum Ausbau des Geschäfts intelligente Automatisierungslösungen im Sinne von Industrie 4.0 voran", sagte Dr. Robert Neuhauser, CEO der Business Unit Motion Control Systems bei Siemens.

Eine hochflexible und vollautomatisierte Produktion erfordert heute die vollständige Integration von Robotern in den Fertigungsfluss und in die Automatisierungslandschaft. Hier wachsen insbesondere die Anwendungsfelder für Roboter und Werkzeugmaschinen aufgrund neuer Anforderungen und technologischem Fortschritt immer stärker zusammen. Vor diesem Hintergrund verstärken Siemens und KUKA ihre Zusammenarbeit bei der Automatisierung mit Industrierobotern. Ziel ist es, industrielle Branchen mit hohen Automatisierungsanforderungen bei Beladen und Bearbeitung noch besser bedienen zu können. Mit der gemeinsamen Entwicklung stehen dem Kunden neue Produkte und Lösungen zur Verfügung, die optimal über den gesamten Lebenszyklus aufeinander abgestimmt sind – von der Konstruktion über die Fertigungssimulation bis hin zum Engineering und zur Werkstattebene. Weiterhin werden beide Unternehmen auch langfristig Aspekte der Roboterautomatisierung im Zusammenhang mit Industrie 4.0 in ihre Aktivitäten einbeziehen.

Durch diese enge Partnerschaft können Siemens und KUKA ein integriertes Lösungsangebot mit hohem technologischem Anspruch und Reifegrad für den Endkunden bieten und sich noch stärker in den globalen Märkten positionieren. Im Mittelpunkt der gemeinsamen Entwicklung sowie der eng verzahnten Vermarktungsaktivitäten steht die nahtlose, bedienerfreundliche Integration des Roboters für das Beladen der Werkzeugmaschine. Zudem werden die Unternehmen skalierbare, durchgängige Lösungen für die Bearbeitung von Werkstücken mit Robotern entwickeln, unter anderem für den Leichtbau. Denn gerade dort erfordern neue Werkstoffe wie Composites innovative Bearbeitungskonzepte, die beide Unternehmen im Rahmen der Kooperation intensiv vorantreiben.

KUKA wird für die Verknüpfung mit Werkzeugmaschinen Robotersysteme anbieten, die im CNC-Bereich auf bewährte Lösungen mit Sinumerik von Siemens setzen. Die einheitliche Umsetzung des Konzepts beinhaltet zum einen die in Sinumerik integrierte Beladung durch einen KUKA-Roboter. Darüber hinaus ist ein skaliertes Angebot vom Roboter mit zusätzlicher CNC-Bearbeitungsfunktionalität bis hin zum Roboter als reine CNC-Bearbeitungseinheit vorgesehen. Das Augenmerk liegt auch auf der durchgängigen Integration des Roboters in PLM-Prozesse.

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