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16.09.2013 ineltec 2013: Mehr als 18'000 Besucher

Die ineltec, Technologiemesse für Gebäude und Infrastruktur, ging am 13. September 2013 nach vier erfolgreichen Tagen in der Messe Basel zu Ende. Mit 18'623 Besuchern und einer überaus positiven Bewertung der beteiligten Aussteller bestätigt die ineltec ihre bedeutende Stellung im Schweizer Markt. Ergänzend zum Ausstellungsbereich fanden unter dem Dachthema der «Intelligenten Vernetzung als Schlüsselfaktor» verschiedene Vortragsreihen und Podiumsdiskussionen statt. Die Branchenverbände sowie die Messeleitung zeigen sich mit dem Messeverlauf sehr zufrieden.

Die ineltec lockte von Dienstag, 10. bis Freitag, 13. September 2013 18'623 Besucher nach Basel und war während der vier Messetage Treffpunkt für Spezialisten aus der Gebäude- und Infrastrukturtechnologie. Gute Noten bekam die ineltec auch von den Ausstellern, die die Messe vor allem als Plattform für Kontakte zu bestehenden und neuen Kunden nutzten. Erfreulich beurteilten die Aussteller und die Messeleitung ebenfalls die erhöhte Anzahl an Besuchern aus den Berufsgruppen Elektro-Planer, Elektro-Telematiker und Elektroingenieure sowie die zunehmende Nachfrage an umfassenden Lösungen.

Die thematische Ausrichtung mit dem Dachthema der «Intelligenten Vernetzung als Schlüsselfaktor» sowie die darauf ausgerichteten Fokusthemen Gebäudeautomation, Licht, Netzwerktechnik sowie Solarenergie & Smart Grid innerhalb des ineltec Forums haben bestens ins Marktumfeld gepasst und stiessen auf grosses Interesse bei den Fachbesuchern.

Fokus Gebäudeautomation
Führende Branchenköpfe wie Peter Kronenberg, iHomeLab, Rony Müller von der Adiutec AG und Peter Schönenberger, Fr. Sauter AG präsentierten in der Vortragsreihe «Qualität in der Projektführung», wie
Gebäudeautomationsleistungen künftig ausgeschrieben werden und was dies für Bauherren, Fachplaner und Unternehmer bedeutet. Markus Weber, Präsident SIA-FGE, René Senn, Leiter Geschäftsstelle KNX Swiss und Matthias Russenberger, Leiter Vertrieb und Marketing Theben HTS AG, sprachen an der Vortragsreihe «Energieeffizienz aus der Box» darüber, wie das Potenzial der Gebäudetechnik im Wohnungsbau bei Sanierungen zu nutzen ist. Vorgestellt wurde auch ein neues Konzept, dass Planungsabläufe standardisiert und vergünstigt. Unter der Moderation von René Senn, GNI, machten sich die

Multimedia-Spezialisten Walter Lörtscher, Kilchenmann AG, und Heinz Vogt, Ervotechnic AG, für eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Elektroinstallateuren und Multimediaelektronikern stark.

Fokus Netzwerktechnik
Peter Grütter, Präsident asut, Stephan Frey, Geschäftsleiter Scherler AG und Roger Weber, Geschäftsleiter Rittal AG, diskutierten, wie die Schweiz ihre starke Stellung als Datentresor bewahren und ausbauen kann. Dabei standen hauptsächlich die Resultate der Studie «Datentresor Schweiz» im Zentrum.

Fokus Licht- und Beleuchtungstechnik
Die Licht- und Beleuchtungstechnik spielt innerhalb der Gebäude- und Infrastrukurtechnologie eine wichtige Rolle. Bereits zum zweiten Mal fand unter der Schirmherrschaft des Fachverbandes der Beleuchtungsindustrie (FVB) der Lichttag statt. Diego De Pedrini und Daniel Cathomen, FVB, sowie Patrick Oswald, Tridonic AG, stellten die neusten Entwicklungen in der LED-Technologie vor. Das veränderte energiepolitische Umfeld und die damit verbundenen Einflüsse auf die Branche und das Förderprogramm effelux wurden rege diskutiert. Für die Büro-, Museums- und Industrieanwendung stehen oft ganz besondere, zentrale Fragen im Raum. Welche Zielsetzungen sollen mit einer Beleuchtungskonzeption beim Menschen und dessen Umgebung bewirkt werden? Im anschliessenden Podium wurde über das Thema «LED; Neues Licht, neue Fragen» debattiert.

Fokus Solarenergie und Smart Grid
«Strom auf Abruf - wir müssen die Versorgung fit machen, » meint Marianne Zünd vom Bundesamt für Energie. Der Bundesrat hat diese Woche die Energiestrategie 2050 verabschiedet, dabei geht es um Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Typisch dafür ist die Siedlung Eich in Frenkendorf. In einer spannenden Diskussion wurde sowohl die Sicht vom lokalen Energieversorger, der Genossenschaft Elektra Baselland, dem Solaranbieter Solvatec, sowie von Seiten ABB und KNX Swiss diskutiert.

Aktivitäten rund um den Branchennachwuchs
Die ineltec engagiert sich zusammen mit dem Verband Schweizerischer Elektro-Installationsfirmen (VSEI) auch stark für den Nachwuchs. Einerseits wurde das Fachwissen von rund 20 Berufsschulklassen mittels eines SMS-Fragespiels geprüft, andererseits demonstrierten 14 angehende Elektroinstallateure ihr Verkaufstalent in Form von einem Karaoke vor einer Fachjury und dem Publikum.

Die nächste ineltec findet vom 8. bis 11. September 2015 statt.

www.ineltec.chwww.ineltec.ch
 
 
 

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