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28.08.2013 Bossard Gruppe: Erzielt ein Plus von 23,9 %

Die Bossard Gruppe erzielte in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2013 einen Umsatz von 311,5 Mio. CHF (Vorjahresperiode 251,4 Mio. CHF). Dies entspricht einem Plus von 23,9 % in Schweizer Franken. In Lokalwährungen errechnet sich ein Umsatzwachstum von 22,7 %. Das Betriebsergebnis (EBIT) belief sich auf 35,8 Mio. CHF, was einer operativen Marge von 11,9 % (Vorjahresperiode 10,6 %) entspricht. Den Konzerngewinn steigerte Bossard gegenüber dem Vorjahr um 6,5 Mio. CHF auf 28,6 Mio. CHF (Vorjahresperiode 22,1 Mio. CHF). Dieser Gewinnzuwachs ist umso bemerkenswerter, als die Finanzierungskosten und der Steueraufwand zugenommen haben. Die Integration des Ende 2012 übernommenen Unternehmens KVT-Fastening erfüllt die geweckten Erwartungen.

Für die zweite Jahreshälfte rechnet Bossard mit einem weiteren Wachstum in Amerika und Asien, was sich wesentlich mit dem positiven Verlauf des Neukundengeschäfts erklärt. In Europa ist eine Stabilisierung der Nachfrage absehbar. CEO David Dean zeigt sich zufrieden mit dem Leistungsausweis des ersten Halbjahres: «Die Resultate sind für uns eine Bestätigung unserer konsequenten Aufbauarbeit. Der Erwerb von KVT-Fastening hat unsere Marktposition in Europa klar gestärkt, wie sich auch an der Rentabilität ablesen lässt. Eine Bestätigung für unsere Strategie sehen wir auch in den Zuwachsraten, die wir für verschiedene Märkte vorweisen können.»

Die Einkaufsmanager-Indizes in den wichtigsten Absatzmärkten deuteten im Frühjahr auf eine leichte Erholung der Konjunktur hin. Diese Einschätzung hat sich insofern bewahrheitet, als wir in verschiedenen Absatzmärkten zumindest eine Konsolidierung oder sogar eine leichte Markterholung ausmachen konnten.

In Europa hat die Bossard Gruppe den Umsatz gegenüber der Vorjahresperiode um 43,8 % auf 195,5 Mio. CHF gesteigert. Dieser Umsatzsprung ist vor allem auf die Übernahme des Verbindungs- und Dichtungsspezialisten KVT-Fastening zurückzuführen, dessen Integration in den Gesamtkonzern gut vorankommt. Unter Ausklammerung dieses akquisitorischen Wachstumsschubs resultierte im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzrückgang von 2,2 %. Bossard stellte jedoch in den vergangenen Monaten eine Geschäftsbelebung fest: Nachdem im ersten Quartal 2013 noch ein Umsatzminus von 5,8 % zu verzeichnen war, erzielte der Konzern im zweiten Quartal einen Umsatzzuwachs von 1,7 %. Eine Auswertung ergibt, dass in den meisten Absatzländern Zeichen für eine Nachfragestabilisierung auszumachen sind. Bemerkenswert positiv verläuft die Nachfrageentwicklung der osteuropäischen Tochtergesellschaften, deren Wachstum im zweistelligen Prozentbereich lag.

Ausblick
Die für uns wichtigen Vorlaufindikatoren waren im zweiten Quartal tendenziell eher wieder rückläufig – nach ersten positiven Anzeichen einer Erholung im Frühjahr. Die jüngsten Zahlen aus den für uns relevanten Märkten deuten aber auf eine tendenziell wieder anziehende Industrieproduktion hin. Es gibt indes keine Anzeichen einer breit abgestützten konjunkturellen Aufhellung. Wir rechnen deshalb mit einem gegenüber der ersten Jahreshälfte vergleichbaren Geschäftsverlauf. Konkret sehen wir weiteres Wachstum in Amerika und Asien und eine Stabilisierung der Nachfrage in Europa.

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