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20.08.2013 Forbo: Konzernergebnis um rund 10% gesteigert

Die Forbo-Gruppe – führender Hersteller von Bodenbelägen, Bauklebstoffen sowie Antriebs- und Leichtfördertechnik – erreichte im ersten Halbjahr 2013 einen Nettoumsatz von CHF 592,5 Mio (Vergleichsperiode Vorjahr: CHF 603,1 Mio), was einem leichten Rückgang von 1,8% entspricht. Das Betriebsergebnis (EBIT) reduzierte sich um 2,4% auf CHF 56,9 Mio (Vergleichsperiode Vorjahr: CHF 58,3 Mio). Die EBIT-Marge betrug 9,6% (Vergleichsperiode Vorjahr: 9,7%) und konnte somit auf gutem Niveau in etwa gehalten werden. Das Konzernergebnis belief sich auf CHF 46,9 Mio (Vergleichsperiode Vorjahr, Konzernergebnis aus dem operativen Geschäft aus fortzuführenden Geschäftsbereichen: CHF 42,7 Mio), was einer Zunahme von rund 10% entspricht.

ie erwartet blieb das Marktumfeld auch im ersten Halbjahr 2013 sehr anspruchsvoll. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere die Sparmassnahmen der öffentlichen Hand sowie verhaltene Entwicklungen in vielen für Forbo relevanten Märkten, haben eine hohe Flexibilität verlangt. Dadurch, dass Forbo zu einem überwiegenden Teil in Europa tätig ist und massgeblich, direkt oder indirekt, von öffentlichen Ausgaben abhängig ist, haben Sparmassnahmen der öffentlichen Hand erwartungsgemäss die Umsatzentwicklung bei Flooring Systems beeinflusst. Die Auswirkungen konnten jedoch teilweise durch die eingeleitete Strategieanpassung mit Fokus auch auf neue Marktsegmente ausserhalb des öffentlichen Bereichs, durch die Erweiterung bestehender Absatzkanäle sowie durch die Erschliessung von neuen Märkten kompensiert werden.

Mit der konsequenten und kontinuierlichen Anpassung der Strukturen an das Marktumfeld sowie weiteren Effizienzsteigerungsmassnahmen ist es Forbo gelungen, in einem herausfordernden makroökonomischen Umfeld die EBIT-Marge auf einem guten Niveau zu halten. Das Konzernergebnis stieg um rund 10 Prozent, was insbesondere auf einen höheren Finanzertrag sowie geringere Zinsen aufgrund des weiteren Abbaus von Fremdkapital zurückzuführen ist.

Die erstmalige Anwendung des überarbeiteten Rechnungslegungsstandards IAS 19 führte zu Änderungen in der Bilanzierung von Personalvorsorgeverpflichtungen und hatte zur Folge, dass entsprechende Positionen der Vorjahresperiode in der Erfolgsrechnung angepasst wurden und heute deshalb anders publiziert werden als im Halbjahresbericht 2012. Das Betriebsergebnis für das Halbjahr wurde dadurch im Vorjahr um CHF 3,1 Mio und im Berichtsjahr um CHF 0,5 Mio verbessert.

Umsatzentwicklung erwartungsgemäss verhalten
Im ersten Halbjahr 2013 erwirtschaftete Forbo mit CHF 592,5 Mio (Vergleichsperiode Vorjahr: CHF 603,1 Mio) einen um 1,8% (-2,6% in Lokalwährungen) leicht tieferen Nettoumsatz. Der Umsatz von Flooring Systems war weiterhin geprägt von den Sparmassnahmen der öffentlichen Hand sowie den schwächeren Bautätigkeiten in vielen für Forbo relevanten Märkten und entwickelte sich erwartungsgemäss rückläufig mit 2,5% (-4,1% in Lokalwährungen). Movement Systems erwirtschaftete in einem sehr heterogenen Marktumfeld eine Umsatzsteigerung von 0,4% (+1,3% in Lokalwährungen).

EBIT-Marge auf gutem Niveau gehalten
Trotz des leichten Umsatzrückgangs und der Kosten für die Erschliessung neuer Märkte und Marktsegmente konnten die Margen weitgehend auf einem guten Niveau gehalten werden. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) belief sich auf CHF 76,6 Mio (Vergleichsperiode Vorjahr: CHF 82,0 Mio), was einem Rückgang von 6,6% entspricht. Die EBITDA-Marge betrug 12,9% (Vergleichsperiode Vorjahr: 13,6%). Das Betriebsergebnis (EBIT) belief sich auf CHF 56,9 Mio gegenüber CHF 58,3 Mio in der Vergleichsperiode im 2012, was einem Rückgang von 2,4% entspricht. Die EBIT-Marge betrug 9,6% (Vergleichsperiode Vorjahr: 9,7%).

Die beiden Geschäftsbereiche entwickelten sich unterschiedlich. Movement Systems steigerte den Ertrag, während die Aktivitäten von Flooring Systems infolge des rückläufigen Umsatzes einen Rückgang des Betriebsergebnisses aufwiesen.

Ertragsaussichten für 2013 bestätigt
Forbos Einschätzungen für das laufende Jahr haben sich nicht verändert. Insgesamt erwartet Forbo auch für die verbleibenden Monate im 2013 ein ähnliches wirtschaftliches Umfeld. Die Herausforderungen werden anspruchsvoll bleiben und die Entwicklung einzelner Regionen, Märkte und Kundensegmente wird stark divergieren. Forbo ist mit seinen beiden Geschäftsbereichen gut positioniert, wird seine Strategie weiter konsequent umsetzen und sich auf seine operative Leistung und das Erbringen von überzeugenden Marktleistungen konzentrieren.

Vorausgesetzt, dass sich das heutige wirtschaftliche Umfeld nicht signifikant verändert, insbesondere bezüglich Währungs- und Rohmaterialpreisentwicklung, erwartet Forbo für das Geschäftsjahr 2013 ein leicht höheres Konzernergebnis aus dem operativen Geschäft als im Vorjahr.

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