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16.05.2013 Pilz: Fährt Rekordumsatz ein

Die Unternehmensgruppe Pilz, Ostfildern, steigerte 2012 den Jahresumsatz auf 227 Mio. Euro, 6 % mehr als im Vorjahr. Grund dafür ist die gestiegene Nachfrage nach Automatisierungs-Lösungen, mit denen sich Effizienz und Sicherheit von vorhandenen Maschinen und Anlagen steigern lassen.

Trotz unsicherer Weltkonjunktur und Euro-Krise konnte das Familienunternehmen seinen Wachstumskurs fortsetzen. Neben dem Umsatz steigerte der Hersteller von Automatisierungslösungen - die beispielsweise in Verpackungsanlagen eingesetzt werden - auch die Investitionen um 15 % auf 14 Mio. Euro sowie die Mitarbeiterzahl um 12 % auf 1.684.

"Die schwierige wirtschaftliche Situation bremst zwar die Investitionen in neue Maschinen. Gleichzeitig steigert sie aber die Nachfrage nach Automatisierungs-Lösungen, mit denen sich Effizienz und Sicherheit von vorhandenen Maschinen und Anlagen steigern lassen", erklärt die Vorsitzende der Geschäftsführung Renate Pilz. Ausgehend von der Kernkompetenz Sicherheit bietet Pilz ein durchgängiges Portfolio an Sensoren, Steuerungen und Antriebstechnik für die gesamte Automatisierungstechnik. Abgerundet wird das Angebot durch Dienstleistungen. Mit Beratung, Engineering und Schulung unterstützt das Unternehmen entlang des kompletten Lebenszyklus von Maschinen und Anlagen.

Im Fokus der kommenden Monate stehen die neuen Fertigungsstätten in China sowie am Stammsitz in Ostfildern bei Stuttgart. Nach Abschluss der Planungen soll in Ostfildern noch 2013 und in China 2014 mit dem Bau der Produktionsstätten begonnen werden.

Mehr als zwei Drittel seines Umsatzes (67,8 %) erzielte das Unternehmen durch den Export. Wichtige Märkte blieben für Pilz Nordamerika, China und Japan, sowie die europäischen Nachbarstaaten. Unter den Tochtergesellschaften, die zweistellige Zuwachsraten beim Umsatz erreichten, sind auch Länder aus der EU. "Mit unserem Portfolio können wir uns auch in Ländern behaupten, in denen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schwierig sind", so Renate Pilz.

Wie im Jahr zuvor entfielen 33 % der Ausgaben in der Unternehmensgruppe auf den Bereich Forschung und Entwicklung (F&E). Bezogen auf den Umsatz investierte Pilz 15 % in F&E und liegt damit deutlich über dem durchschnittlichen Niveau produzierender Unternehmen.

Für 2013 rechnet das Unternehmen weiter mit einem moderaten Wachstum. "Die Konjunkturerwartungen weltweit sind sehr gedämpft. Wir sind aber optimistisch, dass es uns dennoch gelingt, die sich trotz allem bietenden Chancen zu nutzen", schaut Renate Pilz voraus.

www.pilz.chwww.pilz.ch
 
 
 

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