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15.04.2013 Bossard Gruppe: Akquisitorisches Wachstum führt zu Umsatzsprung

Akquisitorisches Wachstum führt zu Umsatzsprung von 22,8% gegenüber Vorjahr

Die Bossard Gruppe erzielte im 1. Quartal 2013 einen Umsatz von 156,1 Mio. CHF. Dies entspricht einem Plus von 22,8% in Schweizer Franken gegenüber dem Vorjahr. In Lokalwährung betrug das Umsatzwachstum 21,8%. Dieser Umsatzsprung ist auf die Integration der Ende November 2012 erworbenen KVT-Fastening zurückzuführen. Auf vergleichbarer Basis - d.h. ohne Berücksichtigung der Akquisition von KVT-Fastening und der Devestition von Bossard Metrics Inc., USA - resultierte gegenüber dem stärksten Quartal (Q1) des Vorjahres ein Umsatzminus von 0,9% in Schweizer Franken bzw. 1,7% in Lokalwährung. Die unterschiedliche regionale Umsatzentwicklung der letzten Quartale hat sich 2013 fortgesetzt: In Amerika und Asien konnten wir die Umsätze im Vergleich zum besten Quartal des Vorjahres steigern. In Europa lagen die Umsätze dagegen unter dem Niveau des 1. Quartals 2012. Gleichwohl ist der Jahresstart in Europa positiv verlaufen, weil sich die erwartete Nachfragebelebung bei unseren Kunden einstellte und wir damit unsere Umsätze im Vergleich zur 2. Jahreshälfte 2012 steigern konnten.

Aussichten
"Nach einem schwachen 3. und 4. Quartal 2012 ist uns der Jahresstart gut gelungen: Die Umsatzzunahme lag ohne das akquisitorische Wachstum 4,8% über der zweiten Jahreshälfte 2012. Die grösste Unsicherheit für den weiteren Jahresverlauf bleibt dabei die Konjunkturentwicklung in Europa, welche noch nicht auf einem soliden Fundament steht", betont CEO David Dean.

Die für unser Geschäft wichtigen Vorlaufindikatoren wie die Einkaufsmanager-Indizes der wichtigsten Absatzmärkte liegen über den letztjährigen Niveaus und deuten auf eine Aufhellung der Konjunktur hin. Ob die in den letzten Wochen wieder aufgekommenen Unsicher-heiten rund um die europäische Schuldenkrise die spürbar positiveren Erwartungen unserer Kunden wieder dämpfen, muss sich über die nächsten Wochen und Monate weisen. Aufgrund des aktuellen Kenntnisstandes aus unseren Märkten können wir 2013 sowohl in Amerika als auch in Asien mit einem anhaltend positiven Wachstum rechnen, vorausgesetzt, die politischen Agitationen der nordkoreanischen Führung eskalieren nicht weiter. Auch in Europa darf mit einer allmählichen Erholung der Wirtschaft und einer Nachfragebelebung gegenüber der zweiten Jahreshälfte 2012 gerechnet werden. Der Geschäftsverlauf im 2. Quartal wird uns hierzu hoffentlich die entsprechende Bestätigung liefern.

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