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27.02.2013 Walter Meier: Steigert den Umsatz auf über CHF 700 Millionen

Der Klima- und Fertigungstechnikkonzern Walter Meier steigerte im Jahr 2012 den Umsatz auf CHF 717.8 Mio. (Vorjahr 641.7 Mio.), was im Vergleich zum Vorjahr einem Zuwachs von 11.9 Prozent entspricht. Bereinigt um Währungs- und Konsolidierungseffekte resultierte ein organisches Wachstum in Höhe von 1.9 Prozent.

Mit rund 64 Prozent weist dabei der Konzernbereich Luftbefeuchtung & Verdunstungskühlung das mit Abstand grösste Umsatzwachstum aus, welches jedoch fast ausschliesslich auf die Akquisition des amerikanischen Spezialisten für Verdunstungskühlung, Port-A-Cool, zurückzuführen ist. Organisch resultiert ein leichter Umsatzrückgang von 0.4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Konzernbereich Tools hingegen konnte organisch wachsen (plus 9.5 Prozent gegenüber 2011). Hauptgrund hierfür waren die anhaltenden Erfolge im amerikanischen Markt für Bau- und Industrieausrüstung.

Im Konzernbereich Klima verhinderte der starke Schweizer Franken eine Fortsetzung des organischen Wachstums der Vorjahre. Für 2012 resultiert ein ausgewiesener Umsatzrückgang in Höhe von 2.7 Prozent, der sich organisch auf ein Minus von 0.4 Prozent verringert. Der Konzernbereich Fertigungslösungen konnte, trotz der verhaltenen Entwicklung der metallverarbeitenden Industrie in der Schweiz, das erfreuliche Vorjahresergebnis annähernd halten und schloss das Geschäftsjahr mit einem leichten Umsatzminus von 2.0 Prozent ab.

Walter Meier erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen EBITDA von CHF 80.9 Mio., nach CHF 69.4 Mio. im Vorjahr. Der EBIT konnte im Vorjahresvergleich um 14.5 Prozent auf CHF 64.7 Mio. (Vorjahr CHF 56.5 Mio.) gesteigert werden. Zu dieser erfreulichen Entwicklung des operativen Ergebnisses trugen vor allem die Konzernbereiche Luftbefeuchtung & Verdunstungskühlung sowie Tools bei, wobei die Verdunstungskühlung vom Zugang der Port-A-Cool profitierte. Die Steigerung des EBIT führt auf Konzernstufe zu einer Stabilisierung der EBIT-Marge geringfügig über dem Niveau des Vorjahres (9.0 Prozent).

Der Konzerngewinn belief sich auf CHF 54.1 Mio., nach CHF 51.9 Mio. im Vorjahr. Hauptgründe für die im Vergleich zum operativen Ergebnis unterproportionale Steigerung sind das rückläufige Finanzergebnis (u.a. aufgrund der gestiegenen Finanzierungskosten) und die deutlich höhere Steuerquote. Diese stieg von 10.0 Prozent im Vorjahr auf noch immer recht niedrige 14.1 Prozent an, was im Wesentlichen auf die inzwischen nahezu vollständige Aktivierung der insbesondere in den USA verfügbaren steuerlichen Verlustvorträge zurückzuführen ist. Als Folge der diversen Aktienrückkäufe steigerte sich der Gewinn pro Aktie gegenüber dem Vorjahr von CHF 24.54 überproportional auf CHF 26.26.

Die Bilanzsumme erhöhte sich zum Stichtag von CHF 355.8 Mio. auf CHF 410.2 Mio. Dies ist im Wesentlichen auf die Akquisitionen von Port-A-Cool sowie der MWH Barcol-Air-Gruppe zurückzuführen. Per Ende 2012 resultierte eine reduzierte Eigenkapitalquote von 41.2 Prozent (Vorjahr 55.6 Prozent). Die Veränderung des Eigenkapitals war überwiegend geprägt durch die beiden Rückkaufprogramme eigener Aktien durch Ausgabe von Put-Optionen anlässlich des 75-jährigen Firmenjubiläums sowie der regulären Dividendenausschüttung.

Die Nettoliquidität verringerte sich zum 31. Dezember 2012 auf minus CHF 30.3 Mio. (Vorjahr plus CHF 60.7 Mio.), überwiegend bedingt durch die bereits genannten Ausschüttungen sowie den Finanzierungsbedarf für die Akquisitionen. Per Ende 2012 bestanden Finanzverbindlichkeiten im Betrag von CHF 76.7 Mio. (Vorjahr 2.9 Mio.). Das Working Capital steigerte sich im Geschäftsjahr 2012 entsprechend der guten Umsatzentwicklung sowie aufgrund der Neuakquisitionen um rund CHF 12.0 Mio.

Der Free Cashflow lag mit CHF 15.4 Mio. deutlich unter dem Niveau des Vorjahreswertes (CHF 43.6 Mio.). Die hohen Mittelabflüsse für die Investitionen in den Konzernbereichen Luftbefeuchtung & Verdunstungskühlung sowie Klima konnten durch den gesteigerten Geldzufluss aus Betriebstätigkeit nicht vollständig kompensiert werden. Ebenfalls akquisitionsbedingt erhöhte sich das betriebsnotwendige Vermögen gegenüber dem Vorjahr.

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