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11.02.2013 Oerlikon Leybold Vacuum: Grossauftrag vom CERN

Das renommierte Wissenschaftszentrum für Teilchenphysik CERN hat Oerlikon Leybold Vacuum den Zuschlag gegeben, über 50 mobile Leckdetektor-Systeme inklusive des dazugehörigen Remote Control Systems zu liefern. Mit diesem Auftrag hat sich Oerlikon gegen ein namhaftes internationales Wettbewerbsumfeld durchgesetzt. Für Dr. Martin Füllenbach, CEO Oerlikon Leybold Vacuum, ist dieser Erfolg zukunftsweisend: "Dies ist einer der umfangreichsten Aufträge für Lecksuchsysteme, die wir im Bereich Forschung & Entwicklung bei einem Kunden platzieren konnten. Wir freuen uns, dass das CERN uns weiterhin als wichtigen Partner bei seinen bahnbrechenden Forschungen betrachtet."

Die Forscher des CERN in Genf untersuchen, was die Welt im Innersten zusammenhält - mit der Entdeckung des sogenannten Higgs-Teilchens vor wenigen Monaten konnten weitere grundlegende Erkenntnisse gewonnen werden. Der weltgrösste Beschleuniger LHC, Large Hadron Collider, ist das Herzstück der Grossforschungseinrichtung. Die technischen Anforderungen an Vakuumsysteme wie Qualität, Zuverlässigkeit und Stabilität sind bei den Anwendungen des CERN sehr hoch. Oerlikon Leybold Vacuum ist seit Jahrzehnten Technologiepartner des Genfer Forschungslabors und lieferte mehrfach Vakuumsysteme und -komponenten.

Bei den Experimenten im LHC ist es zwingend erforderlich, in dem 27 Kilometer langen unterirdischen Rohrleitungssystem ein kontinuierlich reines Ultrahochvakuum zu halten. Entsprechend ist die Helium-Lecksuche am CERN ein sehr wichtiger Aspekt: Entweicht das knappe und teure Edelgas aus dem Speicherring, können keine Experimente mehr durchgeführt werden, denn die Betriebstemperatur im System wird mittels Helium konstant auf -271,3 °C gehalten. Nur unter diesen Bedingungen lassen sich die Teilchen auf Lichtgeschwindigkeit und anschliessend zur Kollision bringen.

Die Lösungen von Oerlikon Leybold Vacuum sind gekennzeichnet durch schnelle Betriebsbereitschaft, extrem kurzen Reaktionszeiten bei Lecksuchmessungen, hohe Flexibilität und Verlässlichkeit sowie innovative Funktionen wie drahtlosem USB Anschluss und Touch Panels mit grafischer Benutzeroberfläche. Ein weiteres Plus: Oerlikon Leybold Vacuum bietet zusätzlich - auch vor Ort - Schulungsprogramme für das gesamte Spektrum der Lecksuchanwendungen an. Der Leiter der Abteilung für Vakuum-, Oberflächen- und Beschichtungstechnologie für die CERN-Gruppe, Dr. José Miguel Jimenez, sagt: "Oerlikon Leybold Vacuum ist einer der wenigen Technologielieferanten, der die extremen Anforderungen des CERN Partikelbeschleunigers im Hinblick auf die erforderlichen Vakuum- und Lecksuchsysteme erfüllen kann. Wir können uns auf Lösungen von Oerlikon Leybold Vacuum verlassen."

Oerlikon CEO Michael Buscher sagt: "Der Erfolg bei dieser Ausschreibung verdeutlicht einmal mehr, dass unsere technologisch führenden Lösungen für Forschungsanwendungen von grundlegender Bedeutung sind. Wir sind stolz, das CERN bei der Beantwortung wesentlicher Fragen der Physik auch in Zukunft unterstützen zu dürfen."

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