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14.12.2016 ABB Schweiz: Vergibt Forschungspreise an der ETH Zürich und der EPF Lausanne

ABB Schweiz verleiht an den renommierten Hochschulen ETH Zürich und EPF Lausanne jedes Jahr Forschungspreise für die besten Abschlussarbeiten. Dieses Jahr erhielten die Doktoranden Theodor Sebastian Borsche der ETH Zürich und Marc Esquius-Morote der EPF Lausanne Auszeichnungen für ihre Dissertationen im Bereich Energietechnik.

ABB pflegt die Zusammenarbeit mit Hoch- und Fachhochschulen in der Schweiz und verleiht an und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH Zürich) und der École Polytechnique Fédérale Lausanne (EPFL) jedes Jahr Forschungspreise, alternierend in den Bereichen Energietechnik sowie Informations- und Automationstechnik. Die Preise sind mit 5000 Franken für eine Diplomarbeit und mit 10ʼ000 Franken für eine Doktorarbeit dotiert.

Wegweisend für die Umsetzung der «Energiestrategie 2050»
Der diesjährige Gewinner des ABB-Forschungspreises an der ETH, Dr. Theodor Sebastian Borsche, durfte am ETH-Tag letzten Samstag, 19. November, in der Anwesenheit von Dr. Remo Lütolf, Vorsitzender der Geschäftsleitung von ABB Schweiz, die Auszeichnung aus der Hand der ETH-Rektorin Sarah M. Springman entgegennehmen. «Die Industrie braucht hochqualifizierte Arbeitskräfte – deshalb unterstützt ABB die Spitzenforschung auch ausserhalb des eigenen Unternehmens», sagt Remo Lütolf, der Borsche für seine hervorragende Arbeit gratuliert. Gemäss der Expertenjury ist die Dissertation mit dem Titel «Impact of Demand and Storage Control on Power System Operation and Dynamics» von grosser Wichtigkeit für die Umsetzung der «Energiestrategie 2050».

In seiner Arbeit entwickelt und simuliert Borsche wegweisende Ideen für die zukünftige Entwicklung des Stromnetzes, in das ein wachsender Anteil Energie aus erneuerbaren Quellen eingespiesen wird. Weiter beschäftigt sich die Dissertation mit dem Einfluss der erneuerbaren Energien auf die Netzdynamik sowie mit verschiedenen Geschäftsmodellen. Borsche entwickelte ausserdem ein Steuerungskonzept für die Integration von Photovoltaik, das in einer Pilotanlage von den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich (EKZ) bereits implementiert wurde.

Gewinner der EPFL forscht an Antennentechnologie
Der Gewinner des ABB-Forschungspreises an der EPFL, Dr. Marc Esquius-Morote, wurde für seine Dissertation mit dem Titel «Horn Antennas and Dual-Polarized Circuits in Substrate Integrated Waveguide (SIW) Technology» ausgezeichnet. Die Jury hob hervor, dass die Arbeit gleich mehrere neue Ideen für den Gebrauch der «Substrate Integrated Waveguide»-Technologie innerhalb von Antennenstrukturen aufzeigt, diese dann simuliert und testet und so ihre Effizienz beurteilt. Laut Jury hat die Arbeit nennenswerte Auswirkungen auf die zukünftige Entwicklung der Antennentechnologie.

Über ABB
ABB (ABBN: SIX Swiss Ex) ist ein global führendes Technologieunternehmen in den Bereichen Elektrifizierungsprodukte, Robotik und Antriebe, industrielle Automation und Stromnetze mit Kunden in der Energieversorgung, der Industrie und im Transport- und Infrastruktursektor. Seit über vier Jahrzehnten gestaltet ABB die Zukunft der industriellen Digitalisierung. Mit einer installierten Basis von mehr als 70 Millionen verbundenen Geräten und über 70'000 Steuerungssystemen in sämtlichen Industrien ist ABB optimal aufgestellt, um von der Energiewende und der vierten industriellen Revolution zu profitieren. ABB ist in über 100 Ländern tätig und beschäftigt etwa 135'000 Mitarbeitende, davon rund 6350 in der Schweiz.

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