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01.12.2015 ABB: Vergibt Forschungspreis an ETHZ und EPFL

ABB Schweiz verleiht an den Eidgenössischen Hochschulen Preise für die besten Abschlussarbeiten. Zwei Doktorierende von der EPF Lausanne und einer von der ETH Zürich konnten die Ehrungen entgegennehmen.

Mit der jährlichen Vergabe der ABB-Forschungspreise für Energietechnik sowie für Informations- und Automationstechnik setzt ABB Schweiz neben der regelmässigen Zusammenarbeit mit Hoch- und Fachhochschulen ein Zeichen zur Unterstützung von jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Forschung und Entwicklung haben für ABB einen hohen Stellenwert.

Im Rahmen seiner Next Level Strategie investiert der Konzern kontinuierlich über 1,5 Milliarden US-Dollar pro Jahr in Forschung und Entwicklung – ein bedeutender Teil davon entfällt auf die Schweiz: Sie dient vielen ABB-Geschäftsfeldern in der Energie- und Automationstechnik als Kompetenzzentrum für Innovation und Fertigung. Die ABB-Forschungspreise, welche an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) und der École Polytechnique Fédérale Lausanne (EPFL) nach Themengebiet alternierend vergeben werden, sind mit 5000 Franken für eine Diplomarbeit und mit 10'000 Franken für eine Doktorarbeit dotiert.

Preis für Informations- und Automatisierungtechnik
ABB-Preisträger für Informations- und Automatisierungtechnik an der ETH Zürich ist Dr. Joseph Warrington, für seine Doktorarbeit «Robust and Distributed Approaches to Power System Optimization». In seiner Arbeit entwickelt und untersucht er neuartige und effiziente Algorithmen für eine dynamische Bereitstellung von Leistungsreserven für die Versorgung mit erneuerbarer Energie, sowie optimale Mechanismen für die Energiepreisbildung.

Zweifache Ehrung an der EPFL
Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler der EPFL teilen sich den ABB-Forschungspreis für Informations- und Automatisierungstechnik:

In ihrer Doktorarbeit «Analysis of Key Electronic, Optical and Structural Parameters in Mesoscopic Solid-State Solar Cells» befasste sich Dr. Amalie Dualeh mit mesoskopischen Solarzellen (Grätzel-Zellen). Sie erzielte wichtige Erkenntnisse, die zu einer entscheidenden Verbesserung der neuesten Generation dieses Zellentyps führten. Ihre Grundlagenarbeit zur Qualität des aufgebrachten Materials (Perowskit) und damit zur Verbesserung der Zellenleistung fand sehr grosse Beachtung.

Dr. Jiang Bo wurde für seine Doktorarbeit mit dem Titel «Ceramics based technologies for high-temperature micro-reactors» ausgezeichnet. Im Laufe seiner Arbeit konnte er bedeutende und sehr nützliche Verbesserungen in der Technologie der nanokatalytischen Mikroreaktoren erzielen. Derartige Reaktoren kommen heute im Produktionskreislauf von Festoxid zum Einsatz, der Basiskomponente für den Betrieb von Mikrobrennstoffzellen.

Feierliche Preisübergabe
Die Urkunden sowie die Preisgelder für diese drei herausragenden Dissertationen wurden an der Journée Magistrale der EPFL im Oktober sowie am ETH-Tag im November im Beisein von Remo Lütolf, dem Vorsitzenden der Geschäftsleitung von ABB Schweiz, feierlich übergeben.

Über ABB
ABB ist führend in der Energie- und Automationstechnik. Das Unternehmen ermöglicht seinen Kunden in der Energieversorgung und der Industrie, ihre Leistung zu verbessern und gleichzeitig die Umweltbelastung zu reduzieren. Die Unternehmen der ABB-Gruppe sind in rund 100 Ländern tätig und beschäftigen etwa 140’000 Mitarbeitende, davon rund 6550 in der Schweiz.

www.abb.ch/www.abb.ch/
 
 
 

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