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29.10.2015 DMG MORI: Bestätigt Jahresprognose 2015

Die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT hat die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2015 planmäßig abgeschlossen. Wir konnten den Umsatz per 30. September um 6% auf 1.648,8 Mio. € steigern (Vorjahr: 1.562,4 Mio. €). Im dritten Quartal haben wir weiter aufgeholt; der Auftragseingang lag mit 1.742,0 Mio. € leicht über Vorjahr (Vorjahr: 1.740,8 Mio. €). Das EBITDA betrug 151,9 Mio. € (+4%; Vorjahr: 145,9 Mio. €), das EBIT erreichte 111,5 Mio. € (Vorjahr: 111,7 Mio. €) und das EBT stieg auf 108,8 Mio. € (+2%; Vorjahr: 106,7 Mio. €). Der Konzern weist zum 30. September 2015 ein Ergebnis nach Steuern von 75,1 Mio. € aus (+2%; Vorjahr: 73,7 Mio. €). Positive Impulse kamen im Wesentlichen aus den asiatischen Märkten China und Korea. In Europa konnten wir vor allem in Italien und Frankreich einen Anstieg der Werkzeugmaschinennachfrage verzeichnen.

Der Umsatz stieg im dritten Quartal auf 558,6 Mio. € (+6%; Vorjahr: 528,0 Mio. €). In den ersten neun Monaten betrug der Umsatz 1.648,8 Mio. € und lag damit 6% über dem Vorjahreswert (Vorjahr: 1.562,4 Mio. €). Die Auslandsumsätze des Konzerns erhöhten sich um 9% auf 1.098,7 Mio. €. Die Inlandsumsätze beliefen sich auf 550,1 Mio. €. Die Exportquote betrug 67% (Vorjahr: 65%).

Beim Auftragseingang haben wir im dritten Quartal weiter aufgeholt; er betrug 538,7 Mio. € und lag damit über dem Vorjahreswert (530,7 Mio. €). Per 30. September erreichte der Auftragseingang 1.742,0 Mio. € (Vorjahr: 1.740,8 Mio. €). Die Aufträge aus dem Inland betrugen 600,5 Mio. € (Vorjahr: 628,6 Mio. €). Die Auslandsbestellungen lagen bei 1.141,5 Mio. € (Vorjahr: 1.112,2 Mio. €). Der Auslandsanteil betrug 66% (Vorjahr: 64%).

Die Ertragslage des DMG MORI-Konzerns entwickelte sich im dritten Quartal wie folgt: Das EBITDA stieg auf 57,0 Mio. € (Vorjahr: 55,7 Mio. €), das EBIT belief sich auf 43,1 Mio. € (Vorjahr: 43,9 Mio. €) und das EBT erreichte 43,1 Mio. € (Vorjahr: 42,1 Mio. €). Zum 30. September betrug das EBITDA 151,9 Mio. € (Vorjahr: 145,9 Mio. €), das EBIT lag mit 111,5 Mio. € auf Vorjahresniveau (Vorjahr: 111,7 Mio. €) und das EBT stieg auf 108,8 Mio. € (Vorjahr: 106,7 Mio. €). Der Konzern weist zum 30. September 2015 ein Ergebnis nach Steuern von 75,1 Mio. € aus (Vorjahr: 73,7 Mio. €).

Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte beliefen sich in den ersten neun Monaten auf 80,1 Mio. € (Vorjahreswert: 78,6 Mio. €). Den Schwerpunkt der Investitionen bilden die in den Vorjahren begonnenen Bauprojekte. Nach Abschluss unserer Bauvorhaben in Russland und Südkorea in 2016 werden wir das Investitionsniveau deutlich reduzieren.

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen in den ersten neun Monaten 34,4 Mio. € (Vorjahr: 32,7 Mio. €). Auf internationalen und nationalen Messen haben wir gemeinsam mit unserem japanischen Partner 10 Weltpremieren mit der Steuerungs- und Bediensoftware CELOS und im neuen Corporate Design vorgestellt. Die Umstellung unseres Produktportfolios auf das Corporate Design wurde mit der Herbstmesse EMO in Mailand erfolgreich abgeschlossen.

Am 30. September 2015 waren 7.361 Mitarbeiter , davon 312 Auszubildende, im Konzern beschäftigt (31.12.2014: 7.166). Die Anzahl der Mitarbeiter erhöhte sich um 195. Bei unseren inländischen Gesellschaften arbeiteten 4.056 Mitarbeiter (55%) und bei den ausländischen 3.305 Mitarbeiter (45%). Der Personalaufwand betrug 404,7 Mio. € (Vorjahreszeitraum: 371,4 Mio. €); die Personalquote lag bei 23,6% (Vorjahreszeitraum: 22,8%).

Die Aktie der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT zeigt sich im Jahresverlauf gegenüber der Volatilität an den Kapitalmärkten stabil. Das Wertpapier verzeichnete in den ersten neun Monaten eine positive Performance mit einem Plus von 45%. Der MDAX konnte im gleichen Zeitraum ein Plus von 14% verbuchen. Auch im dritten Quartal zeigte die Aktie eine stabile Entwicklung: Der Kurs betrug zu Beginn des Berichtszeitraumes 32,79 € (01.07.2015) und schloss zum Ende des dritten Quartals mit 34,29 € (+4,6%). Die Marktkapitalisierung beträgt aktuell 2.824,0 Mio. € (Stichtag: 23.10.2015).

Ausblick
Der weltweite Markt für Werkzeugmaschinen wird nach neuesten Prognosen im Jahr 2015 rückläufig sein. Der VDW und das britische Wirtschaftsforschungsinstitut Oxford Economics gehen in ihrer neuesten Prognose (Stand: Oktober 2015) von einem Rückgang des Weltverbrauchs um 4,3% auf 59,3 Mrd. € aus (Prognose vom April 2015: +3,3% auf 64,0 Mrd. €). Auch der Verbrauch in Deutschland wird im Jahr 2015 voraussichtlich leicht rückläufig sein (-0,3%).

Den Anteil unseres Servicegeschäfts mit seinem weltweit führenden Dienstleistungsangebot wollen wir weiter erhöhen und somit letztendlich unsere Ertragskraft steigern. Unsere Aktivitäten zielen unter anderem auf die Weiterentwicklung komplexer Dienstleistungen zur Verbesserung der Produktivität unserer installierten Werkzeugmaschinen sowie auf die Entwicklung von Produkten zur Steigerung planbarer Service-Einsätze.

Die gesamtwirtschaftliche Dynamik hat sich im dritten Quartal abgeschwächt. Insbesondere die Rückgänge der Wachstumsraten in China sowie die Rezession in wichtigen Schwellenländern belasten die Weltwirtschaft. Wir gehen davon aus, dass die globalwirtschaftliche Entwicklung insgesamt volatil bleiben wird.

Aufgrund des schwierigen Marktumfelds und der aktuellen Investitionsverschiebungen planen wir nunmehr für das laufende Geschäftsjahr mit einem Auftragseingang von 2,3 bis 2,4 Mrd. €.

Wir bestätigen unsere Jahresprognose: Der Umsatz soll rund 2,25 Mrd. € betragen. Im vierten Quartal rechnen wir nach wie vor mit steigenden Umsatz- und Ergebnisbeiträgen. Unter der Annahme, dass die Marktentwicklung gemäß unseren Erwartungen verläuft, planen wir für das Gesamtjahr ein EBIT von rund 165 Mio. € und ein EBT von rund 160 Mio. € zu erzielen. Zudem gehen wir weiterhin von einem positiven Free Cashflow zwischen 10 Mio. € und 20 Mio. € aus. Diese Entwicklungen vorausgesetzt planen wir für das Geschäftsjahr 2015 eine Dividende auszuschütten.

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