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19.10.2015 ABB: Fördert Forschung für Energie­technik und Automation

Der Förderpreis wird für herausragende Doktorarbeiten verliehen und ist mit einer persönlichen Forschungsprämie von 300'000 US-Dollar verbunden.

Ab sofort werden bis zum Ende der Bewerbungsfrist am 31. Januar 2016 Bewerbungen für den internationalen ABB Forschungspreis zu Ehren von Hubertus von Grünberg entgegengenommen. Die Aufforderung zur Beteiligung geht an Doktoranden aus den Bereichen Energietechnik und Automation an Universitäten oder Forschungseinrichtungen. Der Preis ist mit einer persönlichen Forschungsprämie in Höhe von 300'000 US-Dollar dotiert.

Mit der Prämie möchte ABB dem Gewinner die Möglichkeit bieten, seine Forschung im ausgewählten Gebiet zu vertiefen und seine innovativen Ergebnisse der internationalen Wissenschaft und der Geschäftswelt vorzustellen. Der Preis wird Mitte 2016 bei einer Galafeier in der Schweiz verliehen.

"Wir freuen uns auf möglichst viele Bewerbungen", sagt Ulrich Spiesshofer, Vorsitzender der Konzernleitung von ABB. "ABB möchte junge Forscher darin fördern, ihre Forschung voranzutreiben und in den Bereichen Energietechnik und Automation innovativ zu sein. Sie sollen die Chance erhalten, die Leistung von Technologien, die in der Energiewirtschaft, Industrie, im Transportwesen und im Infrastrukturbereich eingesetzt werden, zu verbessern, die Produktivität zu steigern und die Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren."

Die Kandidaten müssen ein Empfehlungsschreiben von Ihrem Doktorvater einreichen sowie Informationen zu ihrem akademischen Fachbereich und dem Thema der Dissertation, eine Executive Summary in Englisch sowie eine kurze Beschreibung des geplanten Forschungsprojekts, für das die persönliche Forschungsprämie verwendet werden soll, liefern.

Herausragende Dissertationen aus den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Elektronik, Industriesoftware, künstliche Intelligenz, Robotik, Prozessautomation oder verwandten Disziplinen, die in den vergangenen drei Jahren zwischen 2013 und 2015 genehmigt wurden, können eingereicht werden. Arbeiten in den zuvor genannten Bereichen, die sich mit Themen auseinandersetzen, die für Versorgungsunternehmen, die Industrie, das Transportwesen oder den Infrastrukturbereich relevant sind, haben gute Aussichten auf den Gewinn des Förderpreises. ABB ist auch an Forschungsprojekten interessiert, die den Weg für bahnbrechende industrielle Lösungen durch den kreativen Einsatz von Software, Elektronik oder neuen Werkstoffen ebnen.

Eine hochkarätige internationale Jury wird die beste Bewerbung küren. Neben der Erfüllung aller wissenschaftlichen und formalen Qualitätsstandards wird die Jury folgende Kriterien berücksichtigen: Innovationspotenzial, konkreter praktischer Nutzen, Vorteile für die Umwelt und Gesellschaft sowie ansprechende Präsentation der Ergebnisse.

ABB hat den Forschungspreis zu Beginn des Jahres zu Ehren des früheren ABB Verwaltungsratspräsidenten, Hubertus von Grünberg, gestiftet. Die Prämie wird 2016 zum ersten Mal verliehen und anschliessend im Dreijahresrhythmus. Der Physiker Dr. Hubertus von Grünberg hat mit den von ihm verkörperten Werten wie Einsatz für Wissenschaft und Handel, Leidenschaft für die Forschung, Geschäftssinn und den festen Glauben daran, dass Innovation die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und Unternehmenserfolg bildet, den nach ihm benannten Preis inspiriert.

Weitere Informationen über den ABB Forschungspreis zu Ehren von Huberts von Grünberg findet man unter http://new.abb.com/hvg-award.

www.abb.chwww.abb.ch
 
 
 

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