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18.06.2015 V-ZUG: Plant mit einem Industrieprojekt ein neues Stück Stadt

V-ZUG plant mit einem Industrieprojekt ein neues Stück Stadt in der Stadt Zug

Das dritte abendliche Gespräch in der fünfteiligen Gesprächsreihe "Zukunft Industrie Zug" lockte erneut über 150 Besucherinnen und Besucher ins Zugorama. Dieses Mal ging es um die Zukunft der Produktion und die damit verbundenen technologischen Innovationen. Der ETH Präsident Prof. Dr. Lino Guzella präsentierte eindrücklich die vielfältigen Chancen aber auch Herausforderungen, die mit der vierten industriellen Revolution im Zusammenhang stehen. Seiner Überzeugung nach kann die Schweiz auch dank ihres führenden Ausbildungssystems eine Vorreiterrolle in der Entwicklung des realen Industrie - 4.0 - Zeitalters übernehmen. Mehr noch: Die Innovationskraft stellt ein wesentliches Element des Rückgrats der schweizerischen Industrie dar.

Als Podiumsteilnehmer diskutierten Dr. Matthias Michel, Zuger Regierungsrat, Petra Jenner, CEO von Microsoft Schweiz, Dr. Hans Rauner, Chefstratege der Siemens AG Digital Factory Division, sowie Dr. Sebastian Schlund vom Fraunhofer-Institut Stuttgart. Industrie 4.0, d.h. die digitale Steuerung der Wertschöpfungskette, führt auf vielen Ebenen zu Wandel. Entsprechend breit war der Querschnitt der diskutierten Themen. Regierungsrat Matthias Michel betonte, dass auf staatlicher Ebene hinsichtlich Ausbildung geeignete Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, die Umsetzung von Industrie 4.0 jedoch vom Markt getrieben werden soll. Für die in Zug ansässigen Unternehmen ist Matthias Michel sehr optimistisch, dass diese für den Wandel gut vorbereitet sind. Hans Rauner sieht mit dem Vorantreiben der Umsetzung von neuen Geschäftsmodellen für die Schweiz als Innovationstreiber eine hervorragende Positionierungsmöglichkeit im globalen Kontext. Die Unternehmen dürfen aber nicht abwartend verharren, sondern müssen die Transformation aktiv mitgestalten. Petra Jenner wies auf die starke Kompetenz der Schweiz in den Ingenieurswissenschaften hin und sieht in der intelligenten Kombination von Ingenieurswissen mit der geeigneten Software einen starken Wettbewerbsvorteil, den die Schweiz nicht verlieren darf. Ein grosses Hindernis in der schnellen Einführung von neuen Geschäftsmodellen liegt in der herausfordernden Situation der Sicherstellung des geistigen Eigentums. Sebastian Schlund sieht neben der Einführung von technischen Normen im Bereich Software die Gesellschaft und jeden einzelnen Menschen als wichtige Einflussfaktoren, in welcher Form welche Veränderungsschritte von Industrie 4.0 realisiert werden können. Grosse Einigkeit herrschte darin, dass der Wandel noch einiges an Kommunikation und Veränderungsbereitschaft auf allen Ebenen bedarf. Insbesondere müssen die Unternehmen ihren Blick nach aussen öffnen und sich auf neue Formen der überbetrieblichen Zusammenarbeit einlassen.

Die V-ZUG AG ist auf dem Weg in ein neues Industriezeitalter, das sich wieder vermehrt in den Städten entwickeln wird. Im nächsten abendlichen Gespräch im Rahmen der Gesprächsreihe "Zukunft Industrie Zug", wird am 1. September die Frage nach der Mobilität in der Zukunft diskutiert werden. Das Einführungsreferat wird Herr Andreas Meyer, CEO SBB, halten.

Über die Metall Zug Gruppe
Metall Zug ist eine konzernmässig geführte Gruppe von Industrieunternehmen mit Hauptsitz in Zug, umfasst drei Geschäftsbereiche und beschäftigt rund 3 600 Mitarbeitende. Zum Geschäftsbereich Haushaltapparate gehören die Schweizer Marktführerin V-ZUG AG mit ihren ausländischen Tochtergesellschaften sowie die V-ZUG Kühltechnik AG, die SIBIRGroup AG und die Gehrig Group AG. Den Geschäftsbereich Infection Control bildet die Belimed Gruppe, und der Geschäftsbereich Wire Processing umfasst die Schleuniger Gruppe.

www.metallzug.chwww.metallzug.ch
 
 
 

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