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15.04.2015 Bossard Gruppe: Umsatzvolumen im 1. Quartal 2015 deutlich gesteigert

Die Bossard Gruppe hat ihr Umsatzvolumen im 1. Quartal 2015 deutlich gesteigert. In Lokalwährung ist der Umsatz um nicht weniger als 8,2 % ge-genüber dem 1. Quartal 2014 gestiegen; in Schweizer Franken errechnet sich ein Plus von 5,1 % auf 168,8 Mio. CHF. Aus der Sicht von Konzernchef David Dean sind die Zahlen für das 1. Quartal eine Bestätigung der umgesetzten Investitionspolitik: "Durch Übernahmen und weitere Investitionen haben wir unsere Marktposition in verschiedenen Ländern gefestigt", erläutert er die erfreuliche Entwicklung.

Die Bossard Gruppe befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs, obwohl sie im 1. Quartal nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank eine deutliche Aufwertung des Schweizer Frankens zu verkraften hatte. Ein wesentlicher Teil des Umsatzwachstums von 8,2 % (in Lokalwährung) ist auf die Akquisitionen und die zuneh-mende Zusammenarbeit mit dem grössten US-Elektrofahrzeughersteller zurückzuführen. Ohne Akquisitionen ergäbe sich in Lokalwährung ein Umsatz-Minus von 1,5 %, in Schwei-zer Franken ein Rückgang von 4,3 %.

Akquisitionsbedingtes Wachstum in Europa
In Europa sieht sich die Bossard Gruppe mit wenig einheitlichen Markttendenzen konfron-tiert. Erwartungsgemäss ist insbesondere in der Schweiz nach der deutlichen Franken-Aufwertung einiger Gegenwind zu verspüren: Der Umsatz auf dem Heimmarkt ist klar rück-läufig, was sich mit geringerem Absatzvolumen und Preisabschlägen aufgrund der verän-derten Währungsrelationen begründet. Trotzdem verbesserte sich der Europa-Umsatz in Lokalwährung um 3,1 % gegenüber dem starken 1. Quartal 2014. In Schweizer Franken resultierte indes ein Minus von 4,4 % auf 101,1 Mio. CHF, was den veränderten Währungs-relationen zuzuschreiben ist. Ohne Akquisitionen wäre der Umsatz in Franken um 8,4 % (in Lokalwährung: -1,3 %) zurückgegangen.

Umsatzsprung in Amerika
Das Amerika-Geschäft trug entscheidend zur erfreulichen Entwicklung der Gesamtgruppe bei. In dieser Weltregion machte Bossard einen Umsatzsprung von 30,4 % auf 44,2 Mio. CHF (in Lokalwährung: +22,4 %). Die Akquisition des US-Anbieters Aero-Space Southwest, Inc. beeinflusste die positive Umsatzentwicklung entscheidend. Ohne Akquisition wäre ein Minus von 1,8 % zu verzeichnen gewesen (in Lokalwährung: -7,8 %). Wie erwartet bewegt sich ein Grosskunde weiterhin in einem schwierigen Geschäftsumfeld, was auch für Bossard mit Mindereinnahmen verbunden ist. Kompensierend wirken die übrigen US-Geschäftsbereiche. Anzusprechen ist dabei auch die Kooperation mit dem grössten US-Elektrofahrzeughersteller, der sich durch deutlich steigende Absatzvolumen auszeichnet.

Weitere Fortschritte im Asien-Geschäft
In Asien schreibt Bossard die Erfolgsgeschichte der vorangegangenen Quartale fort, wobei die Umsatzentwicklung in China im 1. Quartal unterdurchschnittlich verlief. Per Saldo er-höhten sich die Einnahmen um respektable 12,4 % auf 23,5 Mio. CHF (in Lokalwährung: +7,8 %), obwohl sich die Gruppe in den asiatischen Märkten auf keine zusätzlichen Volu-men durch Akquisitionen abstützen konnte. Offenkundig zahlen sich die in den vergange-nen Jahren getätigten Investitionen zur Erschliessung einzelner Märkte aus.

Zuversichtlicher Ausblick
Für das Gesamtjahr 2015 rechnet die Bossard-Führung mit einem substanziellen Umsatz-wachstum – begünstigt durch die Akquisitionstätigkeit der vergangenen Monate. "Wir peilen einen Umsatz von 660–680 Mio. CHF an, was einem Zuwachs von 13 % bis 16 % in Lo-kalwährung entspräche", betont Konzernchef David Dean. Voraussetzung ist allerdings, dass sich die Währungsrelationen nicht nochmals deutlich verschieben. Im Europa-Geschäft geht Bossard davon aus, dass die Euro-Schwäche einen im Laufe des Jahres positiven Effekt auf die Nachfrageentwicklung haben wird.

In Amerika sind die Bedingungen für einen verbesserten Leistungsausweis gegeben: Die Akquisition von Aero-Space Southwest, Inc., die wachsenden Volumen aus der Zusam-menarbeit mit dem grössten US-Elektrofahrzeughersteller und die positive Entwicklung des angestammten Geschäfts werden die Mindereinnahmen aus der Zusammenarbeit mit ei-nem anderen Grosskunden mehr als kompensieren. Im Asien-Geschäft sehen wir aufgrund unserer Aufbauarbeit eine weiterhin positive Entwicklung.

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