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20.03.2015 Adval Tech: Schafft Turnaround

Die Adval Tech Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2014 einen EBIT von 8,9 Mio. CHF (2013: 6,5 Mio. CHF). Mit einem Unternehmensergebnis von 1,9 Mio. CHF (2013: -22,0 Mio. CHF) ist der angestrebte Turnaround gelungen. Adval Tech erreichte auch die anderen Ziele, die sich die Gruppe für das Jahr 2014 gesetzt hatte: die konsequente Umsetzung der Fokussierungsstrategie und den Abschluss der Restrukturierungsprojekte.

Die Gesamtleistung der Adval Tech Gruppe lag im Berichtsjahr mit 247,0 Mio. CHF um 31,8 Mio. CHF unter dem entsprechenden Vorjahreswert (278,8 Mio. CHF). Der Rückgang um 11,4% ist primär auf den weggefallenen Umsatzanteil der im Jahr 2013 verkauften und geschlossenen Gesellschaften in Mexiko und China sowie auf die fortlaufende Produktportfoliobereinigung zurückzuführen. Rund 66% (2013: 70%) der Gesamtleistung erzielte das Segment Components, rund 34% (30%) das Segment Molds.

Der EBITDA der Adval Tech Gruppe reduzierte sich im Berichtsjahr aus den erwähnten Gründen um 9,3% auf 23,3 Mio. CHF (2013: 25,7 Mio. CHF).

Den EBIT steigerte Adval Tech um 35% auf 8,9 Mio. CHF (2013: 6,5 Mio. CHF). Zu dieser positiven Entwicklung trugen beide Segmente bei. Im Segment Components war es insbesondere das Geschäft mit Kunststoffkomponenten der Gesellschaften in China und in Malaysia. Im Segment Molds erzielte FOBOHA Schweiz ein sehr erfreuliches Resultat.

Mit einem Unternehmensergebnis von 1,9 Mio. CHF (2013: -22,0 Mio. CHF) erreichte Adval Tech den angestrebten Turnaround.

Segmentergebnisse
Im Segment Components (Metall und Kunststoff) lag die Gesamtleistung mit 164,4 Mio. CHF um rund 29,0 Mio. CHF unter dem Vorjahreswert von 193,7 Mio. CHF. Die Einbussen sind primär auf den Verkauf der zwei Gesellschaften in China und in Mexiko, auf die Schliessung eines Werkes in China sowie auf die laufende Produktportfoliobereinigung in China und in Ungarn (Metallkomponenten) zurückzuführen. An den Schweizer Standorten Uetendorf und Niederwangen erreichten mehrere Produkte, die für die Automobilindustrie hergestellt wurden, das Ende ihres Lebenszyklus. Obwohl der EBITDA des Segments von 11,7 Mio. CHF auf 10,2 Mio. CHF zurückging, stieg die EBITDA-Marge von 6,0% auf 6,2%.

Für das Segment Molds (Formenbau) war 2014 ein gutes Jahr: Im amerikanischen Markt stellte das Segment einen grossen Nachholbedarf fest, der sich insbesondere im ersten Semester manifestierte. Mit einer Gesamtleistung von 86,1 Mio. CHF wurde der Rekordwert aus dem Vorjahr von 89,7 Mio. CHF dennoch nicht ganz erreicht (-3,6 Mio. CHF). Der EBITDA des Segments ging von 12,1 Mio. CHF auf 11,0 Mio. CHF zurück. Mit 12,7% konnte das Segment die gute EBITDA-Marge von 13,5% aus dem Vorjahr beinahe halten.

Massnahmen aufgrund der Währungssituation
Infolge der aktuellen Währungssituation haben der Verwaltungsrat und die Konzernleitung an ihrer gestrigen Sitzung entschieden, die Wochenarbeitszeit in den Schweizer Werken vorübergehend auf 45 Stunden zu erhöhen. Die Umsetzung dieser Massnahme erfolgt an den jeweiligen Standorten in Absprache mit der Personalvertretung ab dem 1. April 2015. Die Massnahme wird quartalsweise überprüft. Zudem hat die Konzernleitung auf einen Teil der variablen Vergütung für das Geschäftsjahr 2014 verzichtet. Ausserdem verzichtet die Konzernleitung trotz der verbesserten Ertragslage des vergangenen Jahres von sich aus auf eine Erhöhung des eigenen Salärs im laufenden Jahr; dies ungeachtet der aktuellen Währungssituation.

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