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24.02.2015 Walter Meier: Mit erfreulichem Jahresresultat 2014

• Umsatzrückgang zum Halbjahr konnte auf Jahressicht ausgeglichen werden, hauptsächlich wegen guten Umsätzen im Segment Fertigungslösungen
• EBIT­-Marge lag bei 8.0 Prozent (Vorjahr 8.7 Prozent)
• Konzerngewinn pro Aktie CHF 2.73
• Beantragte Ausschüttung weiterhin stabil bei CHF 2.50 pro Aktie
• Ausblick durch Euro-­Wechselkurs getrübt

Die beiden fortgeführten Segmente Klima und Fertigungslösungen erzielten im Jahr 2014 einen Umsatzerlös von CHF 313.1 Mio., was fast genau dem Vorjahreswert auf vergleichbarer Basis entspricht. Während im Segment Klima ein Minus von 2.4 Prozent resultierte, konnte der schwache Halbjahreswert im Segment Fertigungslösungen durch ein starkes zweites Halbjahr mehr als ausgeglichen werden. Auf Jahressicht erzielte das Segment Fertigungslösungen einen Umsatzzuwachs von 10.4 Prozent.

In den fortgeführten Segmenten erzielte Walter Meier im abgelaufenen Geschäftsjahr einen EBITDA von CHF 27.5 Mio., nach CHF 29.8 Mio. auf vergleichbarer Basis im Vorjahreszeitraum. Der EBIT belief sich auf CHF 25.0 Mio. gegenüber einem Vergleichswert von CHF 27.2 Mio. im Jahr 2013. Damit resultierte eine EBIT-Marge von 8.0 Prozent (Vorjahr 8.7 Prozent).

Gegenüber dem Vorjahr verbuchte das Segment Klima einen Rückgang des EBIT von CHF 1.7 Mio., wohingegen im Segment Fertigungslösungen das Vorjahr um CHF 0.7 Mio. übertroffen wurde. Während das Segment Klima ab Mitte 2014 zunehmend schwierigen Marktverhältnissen ausgesetzt war, profitierte das Segment Fertigungslösungen im zweiten Halbjahr von der Abwicklung einiger Grossaufträge für die Uhren- und Medizintechnikindustrien.

In den fortgeführten Segmenten resultierte ein Konzerngewinn von CHF 19.9 Mio., was einem Gewinn pro dividendenberechtigter Aktie per Ende 2014 von CHF 2.73 entspricht.

Die Geldflussrechnung ist konsolidierungsbedingt mit dem Vorjahr nicht mehr vergleichbar. Unter Berücksichtigung der Effekte aus dem Spin-off resultierte ein Free Cashflow von CHF –18.3 Mio.

Die Finanzverbindlichkeiten betrugen per Ende 2014 CHF 17.3 Mio. und die Nettoverschuldung belief sich auf CHF 6.5 Mio. Diese Werte konnten trotz des saisonal bedingten hohen Cashflows im zweiten Halbjahr nur geringfügig reduziert werden. Die Gründe dafür sind die Investitionen in das neue Zentrallager für das Klimageschäft sowie die Akquisition von Friap Feuron. Das Eigenkapital belief sich per Ende 2014 auf CHF 40.9 Mio., was einer Eigenkapitalquote von 30.2 Prozent entspricht.

Die Anzahl Mitarbeitende erhöhte sich im Vergleich zum Jahresende 2013 hauptsächlich akquisitionsbedingt von 844 auf 907 (Vollzeitstellen).

Segment Klima
Das Klimageschäft wies gegenüber dem Vergleichswert der Vorjahresperiode einen Umsatzrückgang von 2.4 Prozent aus. Die Hauptgründe hierfür lagen in der Verschiebung verschiedener Grossprojekte für Klimaanlagen und in einem generell anspruchsvolleren Marktumfeld in der Schweizer Bauwirtschaft. Im Speziellen hinterliess die Umsetzung der Zweitwohnungsinitiative markante Spuren in den Bergregionen und im Tessin. Die Integration der im August 2014 erworbenen Friap Feuron sowie der Bau des neuen Dienstleistungs- und Logistikzentrums in Egolzwil verlaufen gemäss Planung, werden jedoch auch weiterhin umfangreiche Ressourcen in Anspruch nehmen.

Segment Fertigungslösungen
Nachdem im Segment Fertigungslösungen zum Halbjahr noch ein Umsatzrückgang von 15.5 Prozent gegenüber dem Vorjahr resultierte, konnten im zweiten Halbjahr verschiedene grössere Projekte für die Uhren- und Medizintechnikindustrien realisiert werden. Der Umsatz von CHF 59.2 Mio. entspricht einem Zuwachs von 10.4 Prozent gegenüber dem Jahr 2013.

Personelles
Seit dem 15. Oktober 2014 ist Jochen Nutz zusätzlich zu seiner Funktion als Delegierter des Verwaltungsrates auch für die Leitung des Segments Fertigungslösungen zuständig.

Ausblick
Bis zur unerwarteten Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die SNB erwartete Walter Meier einen weiterhin erfreulichen Geschäftsverlauf für das Jahr 2015. Nun ist der Ausblick jedoch äusserst unsicher und es muss mit spürbaren Ergebniseffekten gerechnet werden.

Falls der Schweizer Franken gegenüber dem Euro weiterhin deutlich unter dem Vorjahresniveau von CHF 1.20 verbleibt, resultieren im Jahr 2015 Umsatzverluste als Folge von währungsbedingten Zusatzrabatten an die Kunden. Als Folge des Lagerzyklus und weil der Grossteil des für 2015 geplanten Einkaufsvolumens im Euroraum auf einen Euro-Wechselkurs von CHF 1.20 fixiert wurde, wird eine einmalige Ergebnisbelastung für das Geschäftsjahr 2015 erwartet. Insgesamt ist für die Periode vom 15. Februar bis zum 31. Dezember 2015 ein Einkaufsvolumen von EUR 54 Mio. bei einem Wechselkurs von CHF 1.20 pro EUR fixiert. Für die Folgejahre bestehen keine Absicherungsgeschäfte.

Zudem muss davon ausgegangen werden, dass die exportorientierten Kunden in der metallverarbeitenden Industrie ihre Investitionen reduzieren werden, was in einer rückläufigen Nachfrage im Segment Fertigungslösungen resultieren kann. Trotz all diesen Entwicklungen sieht Walter Meier aus heutiger Sicht keine Evidenz, dass die stabile Ausschüttungspolitik gefährdet sein könnte.

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