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Die Hochgeschwindigkeitszerspanung bei Schnittgeschwindigkeiten >300 m/min., wie sie seit einigen Jahren zum Einsatz kommt, setzt entsprechende Werkzeug- und Werkstück-Spindeldrehzahlen bei ausreichender Antriebsleistung voraus. Die Temperaturstabilisierung der Maschine, zur Sicherstellung einer hohen Fertigungs- qualität, muss berücksichtigt werden.

Ausserdem ist eine flexible Automatisierbarkeit, sowie ein einfacher montage- und wartungsfreundlicher Maschinenaufbau erforderlich.
Bei der Trockenbearbeitung muss schneller als bei der konventionellen Bearbei- tung zerspant werden, damit die Späne keine Zeit haben, Wärme an Werkstücke oder Werkzeuge zu übertragen. Dies würde sonst zur Aufhärtung des Werkstückes und zu Mass- und Genauigkeitsproblemen führen. Deswegen müssen die heissen Späne den Arbeitsraum schnellst möglichst verlassen. Dies gelingt durch Aus- nutzung der Schwerkraft und durch Integration einer kontinuierlichen Absaugung im Arbeitsraum.
Durch geeignete Spindel- beziehungweise Fräser- und Werkstückanordnungen sowie Modifikationen des Maschineninnenraums wird gewährleistet, dass die während des Fräsvorgangs entstehenden Späne nach unten fallen können. Die Leitbleche führen den Span dort in die integrierte Rohrleitung, welche mit der Ringler-Absauganlage verbunden ist. Gleichzeitig wird der bei bestimmten Werkstoffen (zum Beispiel Grauguss) anfallende Feinstaub durch eine integrierte Erfassungsdüse abgesaugt.
Ziel ist es, dass durch Umstellung von Nass- auf Trockenbearbeitung die dabei entstehenden Nachteile durch die Integration der Ringler-Absauganlage aufgeho- ben werden.
Die über 30-jährige Erfahrung in der Herstellung von Industriesaugern und Absaug- anlagen für die metallverarbeitende Industrie, kommt auch diesem Anwen- dungsbereich zugute. Die Betriebs- und Folgekosten sind im Vergleich zur Nassbearbeitung äusserst gering. Beeinträchtigungen für die Werker gibt es praktisch keine. Die Qualität des Arbeitsplatzes wird drastisch verbessert.
Die Lärmemissionswerte, sowie MAK-Werte der Berufsgenossenschaft werden deutlich unterschritten. Die Konzeption der Ringler-Absauganlage RA 250 und die dafür verwendeten Bauteile sind auf jahrelangen, nahezu wartungsfreien Betrieb ausgelegt.
Das Ringler-Filtersystem kann aufgrund der langjährigen Erfahrung mit nahezu un- ereichbaren Daten brillieren. Alle Filter sind mehrmals auswaschbar und werden in dieser Anwendung über mehrere Jahre hinweg Dienst tun.
Funktionsprinzip der Absauganlage: Sofort nach Einschalten der Saugturbine wird im Vorabscheider sowie Filterbehälter ein Vakuum erzeugt, welches sich über das Saugrohrleitungsnetz bis zur Ansaugdüse fortpflanzt. Das abzusaugende Abfall- produkt (Späne oder Staub) wird durch den Luftstrom angesaugt und über die Rohrleitung in den Vorabscheider gefördert, wobei durch drastische Reduzierung der Luftströmungsgeschwindigkeit und durch das Schwerkraftprinzip hier schon Material und Staub von der Förderluft getrennt wird und sich nach unten absetzt.
 RA 250 an Gleason Pfauter BAZ, kontinuierliche Einzelplatzabsaugung
Die Abluft entweicht über die nachgeschalteten Feinstaubfilter, wobei der Rest- staub aus der Förderluft ausgefiltert wird (über die Saugturbine wieder zurück in die Arbeitsräume). Die Luftqualität entspricht dabei den Grenzwerten, welche von den Berufsgenossenschaften vorgegeben werden (MAK-Wert). Das Austragen des Absauggutes erfolgt über die Ringler-Doppelkammeraustragschleuse und wird kontinuierlich durchgeführt. Dieses Austragprinzip ermöglicht einen perma- nenten Betriebseinsatz der Absauganlage rund um die Uhr. Beim Einsatz eines Sammelbehälters beispielsweise, müsste die Absauganlage während des Entlee- rens des Sammelbehälters abgeschaltet werden. Weitere markante Merkmale sind:
- Stationäre oder fahrbare Absauganlagen für Späne aller Art.
- Enge Zusammenarbeit mit Fa. Gleason-Pfauter, Ludwigsburg, Ergebnis: Erfolgreiche Integration der Absaugung in die CNC-Verzahnmaschinen von Gleason-Pfauter.
- Kontinuierliche Absaugung der beim Fräsen entstehenden Späne.
- Übergang auf Trockenbearbeitung erforderte bei den Bearbeitungszentren teilweise erhebliche Modifikationen im Innenraum: Früher: Späne wurden durch Öl oder Kühlschmierstoff weggespült Heute: Späne müssen durch geeignete Positionierung von Leitblechen dem Absaugtrichter im unteren Bereich der Maschine zugeführt werden.
- Je nach bearbeitetem Material mehr oder weniger hoher Staubanteil.
- Saugleistung richtet sich nach dem abzusaugenden Material (Staubanteil), Spänemenge und Innenraumgrösse des Bearbeitungszentrums
- Problem der Wärmeabfuhr kann durch ständige Absaugung der Späne durch kontinuierlichen Luftaustausch verbessert werden
- Entsorgung der Späne erfolgt in internen Sammelbehälter der Absauganlage oder Entleerung in kundenseitigen Spänecontainer.
Produktlink Mehr Informationen zur RINGLER-Absauganlage RA 250 finden Sie hier.
VOLKMANN Vakuumtechnik GmbH Wir sind die Schweizer Vertretung der Firma VOLKMANN Vakuumtechnik GmbH, die auf die Herstellung von hochwertigen Vakuumfördergeräten spezialisiert ist. Mehr Infomationen der Produkte von VOLKMANN Vakuumtechnik GmbH finden Sie hier.
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